Februar

Mi

29

Feb

2012

Hafentour

Nach unserem etwas späteren Frühstück, ziehen wir einige Bahnen in dem großen Pool den es hier hat. Als es dann Mittag wird und das Thermometer über 30°C klettert, machen wir uns ein leckeres Mittagessen in dem angenehm gekühlten Apartment.

 

Am Nachmittag steht eine Tour an den Hafen auf dem Plan. Der Weg führt entlang der Esplanade, vorbei an der Shark Show (die von Außen dringend einen neuen Anstrich braucht) und anschließend am 825 m langen Pier. Dieser Holzsteg war vor Jahren noch 1 Km lang und wurde für den In- und Export von verschiedenen Waren genutzt. Eine Eisenbahn chauffierte die Güter von der Spitze ans Festland oder auch anders herum bis Mitte der 80er Jahre. Heute wird er von Touristen begutachtet und von Einheimischen zum Fischen genutzt. Wir laufen bis an das äußerste Ende, von wo aus man die Weite des Hervey Bay Strandes genießen kann. In der Ferne sieht man auch Fraser Island, wo wir morgen hinfahren werden. Der Weg führt weiter entlang des Ufers und wenige Meter später entdecken wir Reef World. Ein kleineres Ozeanarium, welches aber schon um 16 Uhr schließt. Wir gehen weiter zum Hafen von Hervey Bay. Hier stehen einige Millionen Dollar in Form von Booten und Yachten. Um dem Eindrücken noch etwas Nachdruck zu verleihen, gönnen wir uns einen Eiskaffee und einen ziemlich künstlichen Milchshake. Heute sind wir zwar nicht ganz soweit gelaufen, da aber gerade der Bus fährt, nehmen wir diesen und fahren zurück ans Apartment. Der Abend ist ziemlich unspektakulär und wir gehen früh ins Bett, da der Wecker morgen früh klingelt.

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Di

28

Feb

2012

Esplanade

Mal wieder ausschlafen und entspannt, alleine frühstücken ohne, dass zehn Leute nervös um einen herum rennen, ist super. Langsam werden auch die Klamotten knapp, daher Wäsche waschen was den restlichen Morgen in Beschlag nimmt. Bisschen auf dem Balkon entspannen, die Ruhe genießen und vor allem das Flair in Australien.

 

Nachdem die Wäsche getrocknet ist und wir Mittag gegessen haben, laufen wir in Richtung Stadtmitte entlang der Esplanade. Diese scheint in ihrer besten Zeit wirklich mal die Boulevard Straße hier gewesen zu sein. Heute hat es hier kleine Shops, Restaurants und Cafés, zwischendurch auch mal Parks, Segelschulen und natürlich einen Surf Club, der aber außer Betrieb zu sein scheint. Eigentlich sind wir auf der Suche nach dem Tourist Information Center, das hier irgendwo sein müsste. So laufen wir rund 3 km entlang der Esplanade bis wir eine Karte finden auf der das Infocenter am andere Ende der Stadt eingezeichnet ist. Dann eben wieder zurück, denn wir müssen noch die Tour nach Fraser Island in unserer Unterkunft buchen. Den Rückweg verlegen wir auf den Strand und laufen dann im seichten Wasser die 3 km wieder zurück an unser Apartment. Als wir dort ankommen hat die Rezeption schon geschlossen und wir müssen hoffen, dass wir dann morgen noch etwas bekommen. Nach unserer ca. 6 km Tour in Flip-Flops tun uns ziemlich die Füße weh und es steht mal wieder relaxen an.

 

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Mo

27

Feb

2012

Auf nach Hervey Bay

Obwohl der Bus erst um 12:30 Uhr fährt, stehen wir um 8:00 Uhr auf um das Frühstück nicht zu verpassen. Dann heißt es nochmals packen und auschecken. Die schon etwas in die Jahre gekommene Dame an der Rezeption, wahrscheinlich die Inhaberin, sagt uns es würden alle Busse planmäßig fahren. Da sind wir aber erleichtert!

 

Pünktlich im 12:30 Uhr steht der große rote Bus vor uns und ein schlecht gelaunter, älterer Busfahrer springt aus dem Selbigen. Alle Rucksäcke raus, von denen die hier bleiben. Alle Rucksäcke in den Laderaum die weiter wollen. Erstmals bekommen wir einen Sitzplatz zugewiesen, was aber keinen interessiert und alle sitzen da wo sie Lust haben. Die Fahrt ist etwas wackelig, holprig, schüttelig und zwischendurch auch mal aufschreckend, wenn man mal kurz eingenickt ist und der Busfahrer einfach mal so in die Eisen steigt. Es geht durch etwas ältere und teilweise herunter gekommene Städte die das typische Bild einer queensländischen Stadt widerspiegeln.

 

In Hervey Bay angekommen, nützen wir die öffentlichen Verkehrsmittel um an unsere Unterkunft zu gelangen. Als wir da so sitzen und auf den Bus warten, setzt sich ein städtischer Aborigine uns gegenüber. Nachdem er uns kurz gemustert hat, fängt er mit uns ein Gespräch an. Der typische Smalltalk, wo geht ihr hin, was habt ihr schon gesehen, geht es auf Fraser und natürlich wo kommt ihr her. Deutschland scheint ihm jetzt nicht so zu imponieren, aber sehr hilfsbereit erklärt er uns welchen Bus wir nehmen sollen. War zwar dann der falsche Bus, aber trotzdem nett. Zu unserer Verwunderung ist das Busfahren hier relativ günstig und wir halten fast direkt vor unserer Unterkunft.

 

Check-In und als wir unser Apartment betreten, kommt es uns so vor als hätten wir eine Wohnung gebucht. Küche, Esszimmer und Wohnzimmer in Einem, plus Badezimmer, Schlafzimmer und großem Balkon. Nachdem wir ausgepackt haben, müssen wir noch in das 1,5 km entfernte Einkaufszentrum laufen und für die nächsten Tage einkaufen. Den Rückweg sparen wir uns und machen eine kleine Rundfahrt mit dem städtischen Bus bis zur Ann Street, unserer Haltestelle. Endlich mal wieder selber kochen und abends gemütlich auf dem Sofa auf dem großen Flatscreen, australische Unterhaltung schauen.

 

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So

26

Feb

2012

Was für ein Tag!

Nachts um 2 Uhr geht auf einmal der Feuermelder los, erst kurz – dann länger. Die Meisten aus unserem Hausabschnitt stehen, ziemlich müde und ratlos vor dem Haus. Da nach kurzer Zeit kein Alarm mehr an ist und nirgends Feuer oder Rauch zu sehen ist, gehen alle wieder ins Bett. Keine 10 Minuten später das gleiche Spiel. Von Mitarbeitern oder dem Manager ist weit und breit nichts zu sehen. An der Rezeption stehen zwei Telefonnummern die man anrufen soll, wenn es ein Problem gibt. Leider geht keiner ran und wir warten weitere 10 Minuten bis der Alarm wieder aufhört. Bis morgens um 5 Uhr ist dann auch alles ruhig, ehe der Alarm erneut einen kurzen und lauten Ton von sich gibt.

 

Morgens um 8 Uhr stehen wir dann etwas müde auf und frühstücken erst einmal. Als wir auschecken, sprechen wir das Rezeptionsmädel darauf an, die das aber als technischen Fehler abtut oder es hätte eben jemand im Zimmer geraucht. Des Weiteren fragt sie uns wo wir heute hinfahren. Es geht mit dem Greyhound nach Hervey Bay. Sie berichtet uns aber daraufhin, dass die Zufahrtsstraße nach Rainbow Beach überflutet sei und daher heute keine Greyhound-Busse fahren würden. Verdammt, also müssen wir eben eine weitere Nacht hier bleiben und schnell die Unterkunft in Hervey Bay und den Greyhound-Bus umbuchen. Als wir uns gerade auf den Weg an den Strand machen, sehen wir wie sich einige Backpacker für den Bus bereit machen. Es fährt nämlich nun doch noch ein Sonderbus nach Hervey. Da wir aber nun schon alles umgebucht haben und die heutige Unterkunft schon per Kreditkarte bezahlt haben, können wir nun nichts mehr ändern. No worries, morgen geht es ja voraussichtlich weiter, wie uns der Busfahrer des Sonderbusses ermutigt.

 

Zur Erholung wollen wir uns etwas an den Strand legen, denn endlich kommt mal ein bisschen die Sonne raus. Dort geht aber ein ziemlicher Wind und bei dem feinen Sand wird man seitlich sandgestrahlt. Noch kurz ins Wasser um alles wieder runter zu spülen, was sich als ziemlich anstrengend erweist. Durch den Wind ist es noch etwas kalt und außerdem hat es hier ganz schön starke Strömungen. Als wir uns abtrocknen wollen, sind wir innerhalb kürzester Zeit wieder voll mit Sand. Egal, jetzt knurrt der Magen und wir gehen nochmal in den Schnellimbiss am Eck. Anschließend noch kurz ein Paar Kleinigkeiten einkaufen und danach auf dem Balkon relaxen.

 

Zum Abendessen gehen wir mal wieder in den Surf Club am Strand. Heut sollen es mal Nachos und Knoblauch-Brot sein, dazu 2 Bier und jede Menge Unterhaltung auf 7 Flatscreens mit 5 unterschiedlichen Sendern. Im Nebenraum schreien die Glücksspiel-Automaten nach Geld und die Aussies füttern brav, Schein für Schein, Coin für Coin. Diese Nacht ist endlich mal etwas ruhiger, was einen erholsamen Schlaf verspricht.

 

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Sa

25

Feb

2012

Strandspaziergang

Da es in unserem Hostel auch wieder so früh Frühstück gibt, sind wir schon um 9 Uhr startklar für einen Strandspaziergang in Richtung Fraser Island. Wir laufen eine ganze Weile doch irgendwie scheint es doch weiter zu sein als gedacht. Da aus Richtung Fraser auch schon eine Wolkenfront anrückt, drehen wir bei halbem Weg wieder um. Der Sand hier am Rainbow Beach hat sehr unterschiedliche Farben von sehr hell bis schwarz. Zum Mittagessen gehen wir in einen Fastfood Laden bei dem es recht große Burger und Wraps gibt. Vollgefressen laufen wir zurück ins Hostel, wo uns auffällt das wir unsere Kamera im Restaurant liegen gelassen haben. Schnell zurück und hoffen, dass niemand die Kamera mitgenommen hat. Dort angekommen liegt nichts mehr an dem Platz wo wir vorhin gesessen waren. Auf Nachfrage sagt uns ein Ehepaar am Nebentisch, dass jemand die Kamera an der Theke abgegeben hätte. Glücklicherweise bekommen wir diese dort wieder. Nochmal Glück gehabt, auch wenn uns das ein paar Schweißperlen gekostet hat!

 

Nachmittags wird dann zum Ausgleich noch relaxt, da es morgen weiter nach Hervey Bay geht. Abends suchen wir uns noch ein nettes Lokal und genießen das Abendessen unter freiem Himmel.

 

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Fr

24

Feb

2012

Sonniger Regentag

Da es den halben Tag regnet haben wir genügend Zeit unsere weitere Reise zu planen. Im Internet gibt es einige Plattformen auf denen man sehr gut seine nächste Unterkunft buchen kann. Für Hostels gibt es beispielsweise hostelbookers.com oder hostelworld.com und die etwas besseren Unterkünfte kann man auf booking.com buchen. Außerdem gibt es verschiedene Reiseführer die einem erlesene Schlafmöglichkeiten vorschlagen.

 

Gegen Nachmittag wird der Regen etwas weniger und wir nützen unsere Chance für einen Ausflug. Es geht in Richtung Strand, wo wir zuerst hoch auf die Dünen gehen und anschließend einen Spaziergang am Strand machen. Da es gleichzeitig regnet und die Sonne scheint, sehen wir hier am Rainbow Beach tatsächlich einen Regenbogen. Eigentlich hat dieser Strand seinen Namen von den unterschiedlichen Sand- und Gesteinsfarben, und nicht weil es hier so oft einen Regenbogen hat. Etwas Gewöhnungsbedürftig ist, dass man mit dem Jeep auf dem Sand fahren kann, was aber besonderer Vorsichtsmaßnahmen bedarf. Denn wenn man zu schnell am Lenkrad dreht kann es passieren, dass man unerwarteter Weise auf der Seite liegt. Auch sollte man nicht zu nahe am Wasser fahren, sonst besteht die Gefahr, dass man von einer Welle unterspült wird oder im nassen Sand stecken bleibt. Übertrieben ist die maximale Geschwindigkeit von 80 Km/h, was aber von der Polizei zeitweise kontrolliert wird.

 

Abends gehen wir nochmals zum Essen, da es heute ziemlich viele Neuankömmlinge hat und die Küche ziemlich ausgelastet ist. Da das günstigere Lokal leider zu hat und sonst alle Restaurants ziemlich teuer sind, gehen wir wieder in den Surf Club der heute etwas besser besucht ist.

 

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Do

23

Feb

2012

Auf nach Rainbow Beach

Heute geht es weiter nach Rainbow Beach. Im Flashpacker gibt es zwischen 7.30 Uhr und 8.30 Uhr kostenloses Frühstück, was ziemlich früh ist, aber unser Bus fährt ja auch schon um 9.30 Uhr. Natürlich regnet es wieder in Strömen, während wir das Gepäck verladen. Der Busfahrer kontrolliert am Einstieg, ob auch alle ihre Fahrt reserviert haben und bedankt sich in allen Landessprachen bei den jeweiligen Personen. Anfänglich müssen die sämtlichen Kreisverkehre die Noosa bietet umfahren werden, ehe es auf dem Bruce Highway weiter entlang der Küste geht. Nach einer kurzen Snackpause hat der Fahrer herausgefunden, dass eine der Mitfahrerinnen heute Geburtstag hat. So stimmt er spontan ein Geburtstagslied an und ein Teil der Gäste steigt verhalten mit ein. Das Geburtstagskind freut sich und es geht weiter nach Rainbow Beach.

 

Eigentlich waren wir davon ausgegangen, dass wir hier die Einzigen sind die in diesem verschlafenen Nest aussteigen. Doch ungefähr die Hälfte des Busses hat denselben Plan. Das ist auch gut so, denn an der Bushaltestelle stehen rund 25 Personen die zu ihrem nächsten Ziel wollen. Das heißt auch den halben Gepäckraum ausladen, was den Fahrer etwas überfordert. Hilfsbereit wie ich bin, springe ich in den Gepäckraum und helfe die Rucksäcke auszuladen. Bezahlt werde ich leider nicht, aber dafür bekommen wir unser Gepäck schneller. Die Hostels sind hier alle in einer Straße vereint und dies ist auch zufällig genau gegenüber der Bushaltestelle. Also einchecken und Zimmer beziehen. Ganz nett mit 80er Jahre Bettwäsche, aber dafür sauber und mit Balkon.

 

Beim Mittagessen lernen wir zwei deutsche Backpacker kennen, mit denen wir uns etwas unterhalten. Da das Wetter immer noch nicht besonders gut ist, schauen wir uns nur kurz die kleine Stadt und den Strand an. Anschließend gehen wir in das Reisebüro, welches uns von dem Hostel empfohlen wurde. Hier kann man 30 Minuten kostenlos im Internet surfen und außerdem holen wir uns noch Informationsmaterial für Fraser Island. Wir beschließen heute in den Surf Club zum Abendessen zu gehen. 2 Burger und 2 Bier macht genau 36 AUD, also 28,80 Euro. Dies ist aber noch eines der günstigeren Lokale. Da um halb 9 Uhr schon fast keine Gäste mehr da sind, gehen wir auch zurück ins Hostel. Hier sitzen schon die zwei Deutschen und unterhalten sich gerade mit einem Kanadier. Wir gesellen uns dazu und sprechen eine ganze Weile über Gott und die Welt. Als wir ins Bett gehen nimmt noch eine Gruppe angetrunkener Jungs und Mädels ein Bad im Pool, der direkt unterhalb unseres Zimmers liegt. Da es draußen aber ziemlich frisch geworden ist, hat der Spaß ein baldiges Ende.

 

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Mi

22

Feb

2012

Wolkiger Sunshine Beach

Heute ist das Wetter weiterhin regnerisch. Es gibt zwar immer längere Pausen, aber meistens nieselt es. Bei einer dieser Pausen machen wir uns auf an den Sunshine Beach, der wohl heute eher als Cloudy Beach zu betiteln wäre. Den Weg zum Strand könnte man als hügelig bezeichnen. Nach ca. 10 Minuten ist man am Ziel und natürlich hat es zwischendrin mal kurz geregnet. Der Strand erstreckt sich bis nach Maroochydore, was man heute auf Grund der Wolken nicht erkennen kann. Es gibt auch einige Hartgesottene, die sich bei dem Wetter sonnen. Toller Ort, aber bei Sonnenschein wäre es eindeutig schöner. Nachdem wir zurück ans Hostel gelaufen sind, nehmen wir den nächsten Shuttle an die Junction. Bisschen herumlaufen, Geschäfte anschauen und einfach mal was machen, damit der restliche Tag nicht ungenutzt bleibt. Kurz bevor wir mit dem nächsten Shuttle wieder zurück fahren, fängt es wieder an zu Schütten. In dem kleinen Bus ist die Klimaanlage auf rund 18°C eingestellt und angesichts dessen, dass wir nass sind ist das noch kälter als sonst. Außerdem ist unsere blonde Fahrerin ziemlich legere mit ihrem Fahrstil, was uns zwei Mal von den Sitzen reißt und einmal die Reifen beim Einparken sehr belastet.

 

Abends heißt es noch „Pizza – All you can eat“ für 8 AUD. Da sich fast alle dafür eingetragen haben, liegen hier rund 30 bis 40 Pizzaschachteln die es zu bezwingen gilt. Das Hostel ist echt super, aber ziemlich laut da Aufenthaltsraum, TV-Raum und Küche in einem Raum vereint sind. Als wir in unser Zimmer kommen, ist unser Toilettenbesucher wieder da. Heute etwas nervöser als gestern, aber nach kurzem Geplänkel verschwindet er wieder unter der Toilettenschüssel.

 

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Di

21

Feb

2012

Auf ins nächste Hostel

Eigentlich sollte es heute schon nach Rainbow Beach gehen, da aber unsere gewünschte Unterkunft erst ab übermorgen wieder freie Zimmer hat, beziehen wir neues Quartier. Das Chillout war ganz in Ordnung, aber man geht dann auch gerne weiter. Wir fahren mit dem Shuttle-Bus vom Backpacker Resort an die Noosa Junction und steigen dort in den Flashpacker Shuttle-Bus um. Der kleine Bus ist schon ziemlich voll und ich muss auf einem nicht vorhandenen Notsitz in falscher Fahrtrichtung mitfahren. Kurzerhand werde ich zum Tourguide ernannt, da ich aber keine Ahnung von der Gegend habe ist meine Ansprache recht kurz jedoch aussagekräftig: „I have no idea what we have on our left side and also on our right sight“. Also übernimmt eben der Fahrer in gewohnter Weise seine Informationsroutine. Nach kurzer Zeit kommen wir an unserer neuen Unterkunft an. Ein sehr neues und schönes Hostel lacht uns entgegen. Da wir etwas zu früh dran sind, müssen wir noch bis zum Mittag auf unser Zimmer warten. In der Pool-Area ist das kein Problem, zudem es kostenloses WIFI gibt. Bisher war das immer ein schlechtes Zeichen für ein Hostel, aber hier haben wir einen echten Glücksgriff getätigt. Die Frau von der Rezeption fragt uns wo wir herkommen, worauf wir ihr das Chillout nennen. Sie erzählt uns, dass diese Unterkunft wohl derzeit nicht legal geöffnet sei. Die Feuerschutzbestimmungen würden nicht eingehalten und eigentlich sei es auch nicht erlaubt aus einem Wohnhaus eine Unterkunft zu machen. Außerdem gehört dem Besitzer des Backpacker Resorts, wohl auch das Chillout was uns Nic etwas anders erzählt hat. Daher wohl auch das komische Gefühl bei dieser Unterkunft.

 

Nachdem wir dann unser Zimmer bezogen haben, wollen wir eigentlich los an den Strand. Da gerade ziemlich dicke Wolken aufziehen, warten wir mit unserem Trip noch einige Minuten. Dies zeigt sich als Weise Entscheidung, denn kaum später schüttet es aus Eimern. Nach ca. einer Stunde Regen, kommt dann noch ein Gewitter hinzu. In geringer Entfernung sieht man die Blitze zucken und das nicht wie bei uns, alle paar Minuten einer – hier blitzt es Stroboskop ähnlich. Das Gewitter zieht auch immer näher zu uns. Plötzlich schlägt in unmittelbarer Nähe irgendwo ein Blitz ein, was einen ohrenbetäubenden Schlag hinter sich herzieht. Wir sitzen sicher im Haus und schauen uns das Spektakel an, aus Sicherheitsgründen haben die Besitzer alle Stromverbraucher ausgesteckt, also auch das WIFI. Den restlichen Tag bleibt das Wetter unbeständig, so dass wir die meiste Zeit im Aufenthaltsraum des Hostels verbringen müssen.

 

Als wir abends ins Zimmer gehen, hat es sich ein ca. 7 cm langer, schabenartiger Mitbewohner in unserem Badezimmer gemütlich gemacht. Wir versuchen ihn mit sämtlichen Mitteln heraus zu bringen, doch der hat andere Pläne. Irgendwann hat er sich dann hinter der Toilette verschanzt, was eine Evakuation unmöglich macht. Daher wird der Türschlitz einfach mit einem Handtuch dicht gemacht. Nicht das der noch zu uns ins Bett kuschelt!

 

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Mo

20

Feb

2012

Chillout Day

Heute ist unser letzter Tag im „Chillout“ und daher begehen wir diesen auch sehr relaxed. Frühstück gibt es wie immer auf der Terrasse und ehe wir es uns versehen ist auch schon Zeit für’s Mittagessen. Wie schnell doch so ein Vormittag auf der sonnigen Terrasse vergehen kann. Damit wir heute auch noch etwas getan haben, laufen wir das Ufer des Noosa Rivers ein Stück in Richtung Landesinnere. Es folgt ein Park nach dem anderen und einer ist schöner angelegt als der Andere, mit Grill- und Kinderspielplätzen. Im Pelikan Park steht symbolisch eine riesige Pelikan-Statue, die bei einem Hochwasser schon einmal bis zum Bauch im Wasser stand, so dass man meinte sie würde schwimmen. An der Straße entlang des Ufers gibt es noch kleine Shops, die von uns inspiziert werden. Anschließend noch für Abends einkaufen, bevor wir wieder zum gemütlichen Teil des restlichen Tages kommen. Es muss noch der restliche Wein ausgetrunken werden und zum Zeitvertreib gibt es noch eine Runde Solitäre mit echten Karten. Nic taucht nach einer Jogging-Runde auf und wir unterhalten uns noch etwas über unsere weitere Reise. In den 5 Tagen die wir jetzt schon hier sind, sehen wir ihn nun zum zweiten Mal; etwas seltsamer Kerl aber sehr zuvorkommend.

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So

19

Feb

2012

Ironman

Blöderweise sind die Französinnen schon vor uns wach, denn eigentlich wollte ich mich morgens extra laut duschen, die Tür zufallen lassen, durch den Gang trampeln und in der Küche irgendeinen Gegenstand auf den Boden fallen lassen. Als wir frühstücken fragen sie uns ganz freundlich, ob wir Nic gesehen hätten, denn sie würden gerne auschecken. Verdammt, also auch keine Rache heute Abend möglich.

 

Schon seit einigen Wochen läuft hier an der Küste ein Wettbewerb zwischen den einzelnen Lifeguards bzw. Surfclubs der Strandregionen. Dieser heißt Nutri Grain Ironmain und ist eine Art Triathlon aus Schwimmen, Paddeln und Knee boarden (man kniet auf einer Art Surfboard und paddelt mit den Händen). Rechtzeitig zum Start der Frauen, kommen wir am Main Beach an. Ganz verstehen wir den Ablauf des Wettkampfs nicht, aber es scheint als gäbe es 3 Rennen bei denen jeweils die drei Letzten ausscheiden. Da wir bereits Mittagszeit haben und die Anzeige 34°C anzeigt, ist es in der prallen Sonne schon fast zu heiß. Gut, dass wir uns im Meer abkühlen können und einer der Sponsoren kostenlos Eis verteilt.
Gegen 14:30 Uhr starten dann auch die Männer ihren Wettkampf. Der ganze Event ist ziemlich groß aufgezogen, sogar das Fernsehen ist mit mehreren Kameras und einem Helikopter, der das alles aus der Luft filmt, angereist. Da sich bei uns so langsam ein Sonnenbrand anbahnt, verlassen wir den Event noch bevor das Finale vorbei ist. Dies ist das auch nicht ganz so schlimm, weil wir ja eh keinen Plan vom Ranking oder den Favoriten haben.

 

Nachmittags müssen wir noch Einkaufen gehen, damit wir etwas fürs Abendessen haben und außerdem haben wir kein Bier mehr. In Australien bekommt man Alkohol nicht im Supermarkt oder an der Tankstelle, hier gibt es spezielle Bottleshops. Gleich um die Ecke ist ein solcher in der Dimension eines Supermarktes. Es gibt mehrere Hunderte Sorten an Wein, Bier aus der ganzen Welt und natürlich harten Alkohol in sämtlichen Variationen. Da aber alles sehr teuer ist, wie beispielsweise eine Flasche Erdinger Weissbier für 6 AUD(4,80 €), nehmen wir einen 6-Pack XXXX-Summer für 9, 95 AUD(8,- €). Zum Abendessen gibt es Ravioli mit selbst gemachter Wein-Sahne-Soße und Salat.

 

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Sa

18

Feb

2012

Eumundi Markets

Schon in Maroochydore hatten wir von den Eumundi Markets gelesen und Nic hat uns diesen auch nochmals empfohlen. Daher geht unser Ausflug heute nach Eumundi, denn der Markt ist nur Mittwoch und Samstag. Die Busfahrt ist ziemlich unwegsam, aber nach ca. 20 Minuten sind wir vor Ort. Die kleine Stadt macht einen eher verschlafenen Eindruck, außer es ist Marktzeit. Es hat rund 600 Stände mit Kunst, Essen, Massagen und sogar Solaranlagen kann man hier kaufen. Außerdem gibt es Essenstände mit deutschen Bratwürsten inkl. Sauerkraut. Schmecken zwar nicht wie Zuhause, aber ganz in Ordnung für ca. 4,80 €. Nach ca. 2,5 Stunden haben wir alle Stände durch und fahren mit dem Bus wieder zurück. Die Rückfahrt ist genau so ungemütlich und wir sind froh als wir wieder aussteigen können. Der Strand hier ist echt schön und daher verbringen wir den restlichen Nachmittag wieder hier. Die Crew vom Nutri Grain Ironmain bereitet schon das Equipment für den morgigen Event vor.

 

Abends geht es noch ins Backpackers Resort, das eine sehr schöne Bar hat. Nach zwei Rum-Cola geht es schon nach Hause, da unser Tagesbudget erschöpft ist. Dort haben es sich noch drei Französinnen, die heute angekommen sind gemütlich gemacht. Diese machen dann noch Party bis um 2 Uhr nachts, was uns nicht gerade erholsam schlafen lässt.

 

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Fr

17

Feb

2012

Noosa National Park

Eigentlich ist unsere Unterkunft ein „Bed and Breakfast“, aber irgendwie gibt es hier kein „Breakfast“, dafür ist das „Bed“ ganz in Ordnung. Da Nic ein Abkommen mit dem Backpackers neben an hat, können wir mit deren Shuttle Bus nach Noosa Heads, dem eigentlichen Teil Noosas fahren. Gut ist auch, dass wir etwas zu früh dran sind und in der Hostelbar noch ein Frühstücks-Hamburger mit Spiegelei, Speck und Kartoffel-Ecken essen können.

 

Frisch gestärkt kommen wir in Noosa an und peilen unser heutiges Ziel, den Noosa National Park an. Neben dem Main Beach verläuft ein Gehweg zum Eingang des Nationalparks. Es stehen 5 verschiedene Walkingtracks zur Verfügung. Wir starten mit dem Tanglewood Track der quer durch den tropischen Regenwald in Richtung Alexandria Bay geht. Da hier öfters Koalas gesehen werden, halten wir Ausschau nach Fellbollen in Bäumen. Leider ist keiner zu sehen, dafür Vegetation satt – Eukalyptus-Bäume, Farne, Gräser und verschiedenste Baumarten. Kurz vor Alexandria Bay, einem inoffiziellen Nacktbadestrand, sieht die Vegetation sehr Mediterran aus, so dass man meinen könnte man stünde in Italien oder Spanien.

 

Am Strand angekommen, sind die meisten Badegäste bekleidet. Die raue See und der breite Sandstrand bieten ein tolles Panorama. Von hier aus geht der Coastal Track zurück an den Ausgangspunkt. Entlang des Weges kommen mehrere Aussichtspunkte, wie Hells Gates, Fairy Pools, Winch Cove, Dolphin Point und Tea Tree Bay. Der Weg ist rund 6 km lang, was wir auch in den Füßen spüren. Daher entspannen wir den Rest des Nachmittags am Strand. Zum Abendessen gibt es selbst gemachten Känguru-Burger!

 

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Do

16

Feb

2012

Auf nach Noosa

Heute Morgen weckt uns wieder die Sonne und man könnte meinen heute Nacht wäre nichts gewesen. Teilweise ist es noch etwas nass, aber sonst alles wie immer. Nach dem Frühstück haben wir noch etwas Zeit zu relaxen, bevor uns Justin an den Bus fährt. Als der Bus angekommen ist, steigt der gleiche Fahrer aus der uns hierher gebracht hat. Schnell noch das Gepäck verladen und schon geht der Ritt nach Noosa los. Wie bei der letzten Fahrt kommt bei jedem zweiten Schaltvorgang ein lauter Gruß vom Getriebe. Sollten wir nochmals diesen Fahrer haben, schreib ich dem einen Merkzettel „Erst kuppeln, dann schalten“. Wobei der Bus auch nicht mehr der Neueste ist und bestimmt schon einige Kilometer Highway No. 1 auf dem Tacho hat. Nach der Ankunft kontaktieren wir Nic, den Besitzer des „Chillout“ (unsere Unterkunft in Noosa), dass wir angekommen sind und er uns abholen kann.

 

Am „Chillout“ angekommen, haben wir eher den Eindruck in seiner Wohnung zu übernachten als in einer Unterkunft. Das Haus war früher wohl ein normales Wohnhaus und aus dem Eltern- und den Kinderzimmern hat er Schlafräume gemacht. Alles ganz nett und sauber, aber ein komisches Gefühl hier zu wohnen. Die anschließende Erkundung der Umgebung ist ja obligatorisch. Hier in Noosa hat es ziemlich viele Kreisverkehre und alles ist gut bepflanzt, so dass es nicht schwierig ist sich zu verlaufen. Nach der kleinen Einkaufstour entspannen wir noch auf dem hölzernen Balkon bis schon fast die Sonne untergegangen ist. Bevor wir Abend essen, drehen wir noch eine Runde um den Block und bekommen eine tolle Abendstimmung geboten.

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Mi

15

Feb

2012

Underwater World

Heute steht das Underwater World auf dem Tourplan des Hostels. Obwohl wieder keiner außer uns da hin will und es eigentlich mindestens 3 Personen sein müssen, fährt uns Justin (so heißt der Besitzer des YHA) nach Mooloolaba ans Underwater World. Auf halbem Weg hält uns die Polizei an und Justin muss einen Alkoholtest machen, wohl gemerkt wir haben 11 Uhr morgens. Er erzählt uns, dass die Australier dienstagabends gerne mal einen Trinken gehen und daher die Kontrolle. Alles Gut – 0,0 ‰, wir können weiter fahren.

 

Da der Unterwasser-Hai-Tunnel, die Top-Attraktion gerade saniert wird ist der Eintritt sehr stark reduziert. Der Prospekt verspricht das wahrscheinlich größte Ozeanarium auf der südlichen Hemisphäre, daher liegt der reguläre Eintrittspreis bei 32 AUD pro Person. Dann sind wir ja mal gespannt! Direkt nach dem Eingang empfangen uns im ersten Becken verschiedenste Arten von Rochen. Denen gegenüber ist das Streichelbecken, in dem man Seesterne anfassen kann. Im nächsten Abschnitt hat es rund 15 Aquarien mit Seeanemonen, Clownfischen, Seepferdchen, Steinfischen und viele weitere bunte Arten. Nun steht die Ottershow auf dem Plan. Die drei wilden Jungs tollen durch das Gehege, während deren Wärter uns über das Leben der Otter unterrichtet. Nicht spektakulär, aber ganz nett. Einige Meter weiter ist ein oben offene Aquarium zu bestaunen. Hier zieht ein Sägefisch seine runden, zwischen riesigen Pangasius-Fischen, Barramundi und sonstigen Riesenfischen. Im nächsten Terrarium hat es paarungsfreudige Leguane, die in einer schön angelegten Lagune leben. Um 13 Uhr steht die Seelöwen-Show an. Diese sechs verschiedenartigen Kollegen haben ihre wahre Freude an der Show. Der Sprecher erzählt einiges zu den Unterschieden und lässt diese ihre Tricks aufführen. Es werden Bälle jongliert, auf Kommando gewunken und weitere Tricks im Wasser gezeigt. Anschließend kann man sich für 10 AUD noch von einem Küssen lassen, aber da Anna keinen Fischgeschmack mag lassen wir das. Weiterhin gibt es noch Frösche, Schildkröten und Krokodile zu sehen, bevor wir Richtung Ausgang gehen. Hier gibt es nämlich mitten im Ozeanarium einen Point-of-no-return, was so viel heißt wie „Wenn du die Rolltreppe hoch gefahren bist, kommst du nicht mehr runter“. Am vorbeilaufen wird noch schnell ein Foto vor einer grünen Leinwand gemacht, dass man dann am Schluss im Giftshop für 15 AUD kaufen kann. Es geht weiter über eine Brücke die Mitten in der Sonne liegt um dann in die Dunkelheit der Tiefe zu kommen. Mit Gänsehaut-Musik wird man den „Ungeheuern“ der Tiefe näher gebracht. Die konservierten Fische werden mit bunten Lampen bestrahlt, um zu zeigen, dass diese ihr eigens Licht in der Tiefsee erzeugen. Es gibt einen „Freaky Frankenstein-Fisch, einen Angelfisch (bekannt aus „Findet Nemo“) und sonstige „Aliens of the Deep Water“, wie diese hier bezeichnet werden. Zum Schluss noch ein Kinderparadies und natürlich der Merchandise-Shop, wo man sämtliche Bilder der letzen Stunden käuflich erwerben kann. Besonders riesig war das Ozeanarium zwar nicht, aber ganz interessant. Wir schlendern noch etwas durch Mooloolaba und setzen uns noch an den Strand, um diesen paradiesischen Abschnitt Australiens zu genießen. Die verstreuten Hochhäuser stören etwas aber sonst nur Sandstrand und Palmen!

 

Abends gibt es noch Hot-Dogs aufs Haus und während wir mit Justin über die gegensätzlichen Bierpreise zwischen Deutschland und Australien sprechen, gesellt sich ein schwäbischer Backpacker-Kollege zu uns. Er erzählt, dass er seit drei Monaten auf Jobsuche ist und heute das erste Mal Arbeit in Australien gefunden hat. Wir tauschen noch unsere Reiseerfahrungen aus, ehe der Abend zu Ende geht. Nachts regnet es noch derart dass man meinen könnte, die Fluten kommen gleich durch die Tür.

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Di

14

Feb

2012

Cotton Tree Beach

Nachdem wir gestern alles erlebt haben und so viele Eindrücke gesammelt haben, ist heute morgen relaxen angesagt. Eigentlich war nachmittags eine Tour mit dem YHA-Besitzer an die Glass House Mountains geplant. Da leider nur wir da hin wollen, wird diese kurzerhand abgesagt. Schade, dann fahren wir halt mit dem Bus an den Mount Coolum der anscheinend die beste Aussicht auf die Sunshine Coast bieten soll. Als wir dann nach dem Mittagessen starten, fängt es an zu tröpfeln und da man in Australien nie weiß, ob jetzt ein sintflutartiger Regenschauer einsetzt oder es gleich wieder aufhört, entscheiden wir uns für einen Fußmarsch in die Stadt. Da wir den Strand auch noch nicht gesehen haben, bietet es sich an diesen noch zu besuchen. Es geht durch den Cotton Tree Park bis dieser in den Strand übergeht. Dies scheint eine gute Stelle für Kite Surfer zu sein, denn hier wimmelt es gerade zu von Drachen mit Wakeboardern hinten dran. Der feinsandige Strand erstreckt sich soweit das Auge reicht, blauer Himmel und das schöne Meer machen die Idylle perfekt.

 

Auf dem Rückweg schauen wir nochmal in der Sunshine Plaza vorbei und sind immer noch erstaunt, wie so ein riesiges Einkaufszentrum hier in diese kleine Stadt passt. Die frühere Einkaufsstraße musste dafür ihren Tribut zollen, denn die meisten Geschäfte sind hier leer. Zum Abendessen nehmen wir uns noch Känguru-Filets mit, zu dem es noch Gemüsereis gibt.

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Mo

13

Feb

2012

Australia Zoo

Da wir gestern kaum Geld benötigt haben, können wir uns heute mal eine besondere Attraktion leisten. Es geht in den australischen Zoo von Steve Irwin, dem australischen Fernsehstar in Sachen Wildlife.

 

Pünktlich um 9 Uhr fährt uns der YHA-Besitzer in seinem 11-Sitzer-Bus an die Bushaltestelle in Maroochydore. Kurz darauf holt uns der Bus zum Zoo ab. Damit die 45-minütig Fahrt kurzweiliger wird, läuft einer der zahlreichen Steve Irwin-Adventure-Filme. Den Eintritt hatten wir schon im Hostel bezahlt, so dass wir nur noch den Bus am Eingang zahlen müssen. Insgesamt kostet das dann 53 AUD für jeden, aber man ist ja nur einmal hier. Der Zoo ist sehr beeindruckend, denn alles ist sehr aufwendig und schön gemacht. Gleich neben dem Eingang ist das Otter-Gehege, daneben die Echsen-Terrarien und gegenüber kann man schon die ersten Krokodile begutachten. Unser Weg führt uns weiter durch verschiedene Krokodil-Gehege zu den Tasmanischen Teufeln, Dingos, Cassowaries (Riesenvögel), Kamelen und weiter zu den Koalas. Um 12 Uhr startet die „Wildlife Warrios SHOW!“ im Crocoseum. Und das heißt Aktion: Einer der Wärter animiert die Zuschauer sich zum „Affen“ zu machen, ehe es mit der Show losgeht. Als erstes sind die Schlangen dran, die durch die Zuschauer getragen werden bzw. durch den Pool im Mittleren der Arena schwimmen. Anschließend jagen verschiedenste Vögel quer durch die Arena, immer nur knapp über den Köpfen der Zuschauer und dazu rockig-laute Musik. Ein riesiger storchenartiger Vogel gleitet sanft über unseren Köpfen, bevor das Highlight der Vogelschau hereinstürzt. Ein Geier mit einer Flügelspanne von fast zwei Metern landet eindrucksvoll im Showbereich. Zum Schluss ist noch das Krokodil Mathilda an der Reihe. Die behäbig wirkenden Tiere können sich ziemlich schnell bewegen, wenn es ums Essen geht. Der Koloss kann rund zwei Meter aus dem Wasser springen um ein Stück Fleisch zu erreichen.

 

Nach der Show geht es zu den Kängurus, die in einem großen eingezäunten Areal frei herum springen. Wir streicheln einige dieser netten Kerle mit etwas Respekt, da man immer die Bilder von boxenden Kängurus im Hinterkopf hat. Es geht weiter zu den Sumpfvögeln, vorbei an den Elefanten direkt nach Afrika. In einem riesigen Gehege das der Steppe Afrikas nachempfunden ist, leben Nashörner, Zebras und Giraffen zusammen. Mit einem Shuttel geht zurück an den Eingang. Von hier aus geht es noch zu den Wombats, durch das Vogelgehege zu den Koalas. Diese zählen eindeutig zu unseren Favoriten, die das relaxte Leben der Australier ziemlich gut zelebrieren. 18 bis 20 Stunden schlafen die Teddybär ähnlichen Tiere in den Eukalyptusbäumen. Einen der Koalas darf man sogar streicheln, während der vollends damit beschäftigt ist sich Eukalyptus in den Mund zu stecken. Um 16 Uhr holt uns dann der Bus wieder ab und es geht an den Ausgangspunkt in Maroochydore zurück. Erschöpft, aber mit schönen Eindrücken im Gedächtnis endet der Tag.

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So

12

Feb

2012

Lazy Sunday

Den heutigen Sonntag nützen wir zum Relaxen. Das Hostel bietet ein kostenloses Frühstück mit Müsli, Früchten, Toast und Sonstigem an. Danach relaxen wir am Pool und lassen uns bräunen, zwischendurch mal in den Pool zum Abkühlen.

 

Nachmittags spazieren wir am Maroochy River entlang. Viele Einheimische baden hier und genießen die Sonne. Die männlichen Jugendlichen springen als Mutprobe von einer Brücke um den Mädels zu imponieren. Es gibt auch eine kleine Insel, die über eine schmale Betonbrücke erreichbar ist. Hier kann man schön Picknicken und außerdem lagern hier die Segelboote des ortsansässigen Segelvereins. Auf dem Wasser segeln einige kleine Jollen und dazwischen schnelle Motorboote und Jetskies. Zum Abschluss unseres Spaziergangs gönnen wir uns unser erstes australisches Eis. Den Abend lassen wir dann noch am Pool ausklingen.

 

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Sa

11

Feb

2012

Auf nach Maroochydore

Heute geht es schon etwas früher los. Da der Bus nach Maroochydore schon um 10.15 Uhr geht, heißt es rechtzeitig auschecken, da wir noch bis zum Brisbane Transit Center laufen müssen. Das Frühstück gibt es heute mal im Busterminal – Kaffee und frische Donuts. Da wohl meine Anwesenheit das Mädel vom DonutKing etwas nervös macht, hat diese die Kaffeemaschine falsch bestückt, so dass der Filter, der Kaffee und einige Kaffeebecher nach einigen Sekunden hinter der Theke verstreut liegen. Die Busfahrt ist relativ unspektakulär, wobei sich der Fahrer mal einen Merkzettel schreiben sollte „Erst kuppeln, dann schalten!“.

 

Nach unserer Ankunft sollen wir den YHA-Besitzer einfach anrufen und er holt uns von der Bushaltestelle ab. Da wir gerade Bekanntschaft mit einer Engländerin gemacht haben, die zufällig auch im YHA schläft, übernimmt diese den Anruf. Nach wenigen Minuten steht der bunte Bus vor uns und fährt uns zur Unterkunft. Diese ist einigermaßen in Ordnung, hat ihre besten Zeiten aber auch schon hinter sich.

 

Um noch etwas Verpflegung zu besorgen laufen wir in die Sunshine Plaza, eine riesige Shopping-Mall die ca. 15 Minuten entfernt liegt. Vom Eingang bis in den eigentlichen Lebensmittelladen sind es rund 800 m Fußweg und unzählige Shops.

 

Zum Abendessen überrascht uns das Hostel mit einem BBQ. Es gibt zwar nur Würstchen, Tomatenscheiben, Zwiebeln und Toast, aber man wird auch davon satt und es ist umsonst. Allerdings hat es hier einige Stechmücken, so dass Anna innerhalb von wenigen Minuten total verstochen ist.

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Fr

10

Feb

2012

Botanischer Garten Brisbane

Zur Abwechslung wird heute mal die australische Vegetation begutachtet. Es geht entlang der Roma Street, dann durch die Fußgängerzone und durch die Albert Street bis an den Botanischen Garten. Dieser wurde 1855 erstmals offiziell als Versuchsplantage eröffnet. Hier testete man welche Pflanzen gut wachsen und ertragreich sind. Der Park wurde schon von einigen Überflutungen heimgesucht, da er hauptsächlich vom Brisbane River eingegrenzt ist. Heute kann man hier Palmen, Bäume, Blumen, Vögel und sonstige Sehenswürdigkeiten begutachten. Angrenzend ist noch das Parlament House zu besichtigen, was wir aber nur von Draußen anschauen. Als wir aus dem Park laufen, hat sich eine Entenfamilie fast auf die Hauptstraße verirrt. Mit weiteren Passanten geleiten wir diese wieder zurück in den Park und retten somit 5 Entenleben. Um auch noch die andere Seite der City zu sehen, gehen wir durch das Businessviertel wieder zurück. Hier gibt es das Bavarian Bier Cafe mit original deutschen Gerichten und Bier, aber leider hatten wir kurz zuvor schon etwas gegessen. Gleich dahinter sieht man die Story Bridge, welche als kleines Abbild der Harbour Bridge in Sydney gesehen wird.

 

Am späten Nachmittag heißt es dann noch Wäsche waschen und am Pool relaxen. In der Hostelbar gibt es leckeres Abendessen und noch etwas Zeit zum Resümieren der letzten Tage. Anschließend noch Rucksäcke packen und fertig machen für’s Bett. Abends werden die Toilettenräume hier immer von einer chinesischen Putzfirma gereinigt. Da es einem Gast wohl nicht gut ging, sieht die Toilette nicht mehr so gut aus (ohne auf Details einzugehen). Einer der beiden Chinesen begutachtet zuerst die Waschräume, während der Andere die Putzeimer in einem Nebenraum mit Wasser füllt. Kaum hat der erste Chinese das Dilemma entdeckt, stürmt er zu seinem Kollegen und macht seiner Empörung Luft. Auf Chinesisch hört sich so etwas für deutsche Ohren ziemlich witzig an.

 

Zitat: 所里吐的么愚蠢的背包客在我要装狗屎

 

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Do

09

Feb

2012

Gallery of Modern Art

Da wir gestern noch nicht genügend Kunst hatten, ist heute die Gallery der modernen Kunst an der Reihe. Natürlich nicht bevor wir der Bücherei einen kurzen Besuch abgestattet haben. Wir haben uns schon immer gewundert warum alle Traveler in den Hostels dauernd an ihren Laptops hängen, aber heutzutage bekommt man die aktuellsten Informationen eben übers Internet und der Blog will ja auch aktuell gehalten werden. Mittagessen gibt es dann beim Chinesen um die Ecke, Hamburger und Chicken Burger nach australischer Art.

 

Am Eingang der Gallery müssen wir unseren Rucksack abgeben, nicht dass ein schusseliger Touri beim Umdrehen versehentlich eines der Kunstwerke von der Wand reißt. Im Erdgeschoss ist eine Ausstellung von Matisse, die aber 20 AUD Eintritt kostet und wir starten unsere Besichtigung im zweiten Stock. Die moderne Kunst zeigt nicht nur Gemälde an der Wand, sondern bietet verschiedenste Medien wie Film, Ton oder Licht. Es sind überwiegend australische Künstler die hier ausgestellt sind. Die Ausstellung haben wir in ca. 1,5 Stunden durch und gehen dann entlang des Brisbane Rivers zu den South Bank Parklands. Ein Park aus verschiedensten Teilen, wie beispielsweise einem Tempel von der Expo 1988, der mitten zwischen den Palmen steht. Ein Riesenrad schafft einen Blick über Brisbane und Richtung Ende des Parks ist noch „The Beach“. Dies ist ein künstlich angelegter Strand mit 3 Schwimmbecken ähnlich wie bei uns ein Freibad, nur kostenlos und mit Lifeguards. Uns tun dann auch die Füße weh und wir gehen zurück ins Hostel. Zur Abkühlung springen wir in den Pool, wobei ich mir die Finger am rauen Boden aufreiße. Die schwere Verletzung hält sich in Grenzen und ist mit zwei Pflastern verarztet.

 

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Mi

08

Feb

2012

Queensland Art Gallery

Heute steht die Queensland Art Gallery auf dem Plan. Nach dem Frühstück geht es jedoch zuerst wieder in die städtische Bücherei, das nächste Hostel und die Busfahrt dort hin muss noch gebucht werden. Hier ist, wie in sehr vielen Gebäuden, sau kalt und nach dem wir alles erledigt haben und die Bücherei wieder verlassen, müssen wir uns erstmal aufwärmen. Bevor wir in die Art Gallery geben, geht es noch kurz in die Stadt zum Mittagessen. Der eigentlich große Platz vor dem „Treasury Building“ ist heute komplett überfüllt mit Verkaufsständen und Menschen. Früchte, Süßigkeiten, Schweizer Käse, deutsches Brot und noch vieles mehr gibt es zu kaufen.

 

In der Queensland Art Gallery angekommen erleiden wir den üblichen Kälteschock am Eingang. Schön ist, dass die öffentlichen Ausstellungen hier alle kostenlos sind. Hier hängen und stehen historische Kunstwerke die zwischen 1840 und 1970 erstellt wurden. Man kann Werke aus der ganzen Welt begutachten, aber vor allem australische und chinesische Kunst. Das Gebäude hat natürlich auch eine künstlerische Architektur was das Flair abrundet. Kurz nachdem wir die Gallery verlassen haben, bricht ein sehr starker Regen vom Himmel herunter. Es ist zwar nicht sehr weit bis zu unserer Unterkunft, aber es reicht um komplett nass zu werden. Daher beschließen wir einen Bus zu nehmen. Genau neben der Gallery ist eine große Bushaltestelle von der aus jede Minute mindestens 5 Busse fahren. Leider haben wir keine Ahnung welcher in unsere Richtung fährt. Auch wenn wir die Pläne drei Mal anschauen, totale Ratlosigkeit. Also doch Jacken anziehen und durch den Regen. Bis wir diese aber anhaben hört der Regen wieder auf und wir kommen trockenen Fußes nach Hause.

 

Da es heute zum Abendessen Känguru geben soll, gehen wir noch einkaufen. Nahezu alle Australier laufen bei Rot über die Fußgängerampel und es passiert selten etwas. Wenn wir aber gerade über die Straße gehen und die Ampel just auf Rot schaltet, werden wir fast von einem Bus überfahren. Ging aber alles gut und wir lassen uns anschließend das Känguru-Filet auf frischem Salat schmecken.

 

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Di

07

Feb

2012

Museum of Queensland

Wir lassen den Tag heute ganz langsam angehen. Nachdem etwas späteren Frühstück, beschließen wir noch die Gegend zu erkunden und anschließend für das Mittag- und Abendessen einzukaufen. Mittags gibt es Schinken-Käse-Toast und abends chinesische Nudeln mit Gemüse. Hier hat es ziemlich viele Chinesen, Japaner und sonstige kurznasige, schlitzäugige Leute. Die sind sehr nett, haben aber teilweise seltsame Angewohnheiten. Nudeln zum Frühstück, morgens im Nachthemd durch das Hostel laufen und natürlich die typisch asiatischen Gimmicks, wie „Hello Kitty“ in allen Variationen oder High-Tech Utensilien. Einer hatte ein T-Shirt mit einem Aufdruck von einem umgehängten Fotoapparat.

 

Direkt nach dem Mittagessen geht es in die städtische Bücherei, um noch einige Dinge im Internet zu erledigen. Da hier mehr Zeit verloren geht als gedacht, müssen wir durch das Museum von Queensland etwas schneller laufen. Anfangs sieht man die typische Bauweise von queensländischen Pubs im Holzstil. Diese sind meist mit Bar und Lounge im Untergeschoss ausgestattet und haben in der ersten Etage ihre Schlafräume. Die Zimmer werden umgeben von einer großen Veranda. Als nächstes wird die Tierwelt mit Käfern, Schlangen und Reptilien in ihrer Umgebung gezeigt. Der nächste Abschnitt zeigt die Geschichten dreier Männer im zweiten Weltkrieg, einige Waffen und Medaillen. Der letzte Abschnitt auf dieser Etage gehört den Giganten der Urzeit. Bei Ausgrabungen hat man ein Skelett eines Muttaburrasaurus entdeckt und hier wieder aufgebaut. Es werden auch noch andere Artefakte gezeigt. Im zweiten Stock ist eine Ausstellung über kleinere Tiere von Queensland. Schmetterlinge, Fische, Vögel, Wallabis und noch viele andere Tierarten sind hier zu sehen. Auch einige lebende Exemplare von Kriechtieren sind in Terrarien zu begutachten. Auf der obersten Etage bekommt man noch Informationen zu Aborigines und deren Lebensarten. Außerdem sind noch Bilder und Überbleibsel vom letztjährigen Hochwasser in Brisbane ausgestellt. Wir schaffen es gerade noch das Meiste anzuschauen, ehe wir vom Museumspersonal gebeten werden, das Museum zu verlassen weil diese schließen wollen.

 

Nach dem Abendessen gibt es noch eine Informationsveranstaltung über Ausflüge zu den Whitsunday Islands. Die Veranstalter locken die Backpacker mit gratis Pizza und Bier. Leider ist die Pizza schon ein bisschen kalt und für das Bier muss man in die Hostelbar und sich noch belabern lassen. Wir kommen etwas später in die Bar und es ist schon keiner mehr vom Veranstalter zu sehen, geschweige den Gratis-Bier. Egal, Hauptsache wir haben ein Paar Informationen über die Whitsundays.

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Mo

06

Feb

2012

Citytour Brisbane

Die Dachterrasse ist wirklich toll. Frühstücken bei herrlichem Sonnenschein mit Blick auf den Brisbane River und Teile der Stadt. Anschließend starten wir unsere Stadttour mit dem ersten Ziel „Museum of Brisbane“. Dies ist derzeit umgezogen, da Renovierungsarbeiten die City Hall in Beschlag nehmen. Aus diesem Grund ist das Museum wahrscheinlich auf das Wesentliche reduziert, denn nach einer knappen Stunde haben wir alles gesehen. Also auf in die Fußgängerzone, die überdacht und ziemlich überfüllt ist, da bei vielen Geschäftsleuten gerade Mittagspause zu sein scheint. Wir gehen die Einkaufsstraße Richtung Brisbane River und kommen nach kurzer Zeit ans „Treasury Building“. Dies ist ein recht altes Gebäude, das ein Casino beherbergt. Auf dem Platz vor dem Gebäude stehen mannshohe Bälle aus Eisen, die dort ein Künstler platziert hat. Alte und neue Kunst sind hier allgegenwärtig, wie beispielsweise die alten Kirchen zwischen den neuen Hochhäusern. Wir schlendern noch durch einige Shops und Kaufhäuser, doch nach ca. 5 Stunden Stadtbummel tun uns die Füße weh und wir laufen zurück ans Hostel. Schnell noch in den Supermarkt und Zutaten fürs Abendessen kaufen. Natürlich wird wieder draußen auf der Terrasse gespeist und danach noch in der Hostelbar ein bisschen was getrunken. Bundaberg-Rum mit Cola – sehr lecker!!!

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So

05

Feb

2012

Auf nach Brisbane

Als wir um 10 Uhr auschecken hat es schon über 30°C und wir müssen voll bepackt bis in die Stadt laufen. Die nette Dame an der Rezeption erzählt noch über ihre Studienzeit in London und ihre Rundreise durch die USA. Natürlich will sie auch wissen wie unsere Reisepläne so sind. Wir genießen die kühle Luft der Klimaanlage und berichten. Zum Schluss bekommen wir noch Trinkflaschen als Andenken an unsere Zeit hier in den Alexander Appartements geschenkt.

 

Bis wir in der Stadt angekommen sind, haben sich unsere T-shirts schon partiell dunkler gefärbt. Zum Trocknen setzen wir uns vor den McDonalds und wollen noch Unterkünfte nach Brisbane checken. Leider hat Ronald heute keinen freien Zugang für uns und somit tippen wir etwas planlos auf unserem Computer herum. In der Zwischenzeit hat sich ein etwas bärtiger Traveller zu uns gesetzt und tippt auf seinem IPhone herum. Nachdem er eine Weile unseren Gesprächen gelauscht hat, spricht er uns an und fragt „Where are you from?“. Germany „You?“. „Ah, Icke och!“. Er reist 3 Monate um die ganze Welt, wie wir von ihm erfahren. Wir unterhalten uns recht lange mit ihm, bis dann der Bus uns nach Brisbane geht.

 

Mit etwas Verspätung kommen wir am Brisbane Transit Centre an. Da uns die Kollegen vom YHA schon geschrieben haben, dass es keinen Pick-up Service gibt, laufen wir die 600m zum Hostel. Eigentlich nicht weit, aber bei über 30°C mit hinten ca. 13 kg, vorn nochmal rund 4 kg plus Kühltasche in der Hand bzw. bei Anna 10 kg auf dem Rücken und 3 kg Tasche um den Hals ganz schön Schweiß treibend. Deshalb springen wir gleich nach dem Einchecken in den Pool auf dem Dach, von hier aus hat man einen tollen Blick über Brisbane. Unser Zimmer ist recht klein und etwas spärlich eingerichtet - vergleichbar mit einer Gefängniszelle, aber dafür sauber und recht neu.

 

Abendessen gibt es dann auch wieder auf der Dachterrasse, anschließend noch ein Bierchen in der Hostelbar und zum Schluss starten wir noch einen Spaziergang über den Brisbane River. Nachts ist die Kurilpo Bridge besonders eindrucksvoll – eine Fußgängerbrücke, die bei Dunkelheit mit wechselnden farbigen Lichtern bestrahlt wird.

 

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Sa

04

Feb

2012

Lunchtime

Der Morgen startet wieder sonnig, was uns nach dem Frühstück direkt an den Strand zieht. Der Wellengang zeigt warum dieser Ort Surfers Paradies heißt. Auch die Rettungsschwimmer sind heute in einer guten Anzahl von ca. 10-15 Leuten vertreten, um einen Abschnitt von 10 Metern zu bewachen. Hier werden bewachte Strandabschnitte mit 2 rot-gelben Fahnen abgegrenzt zischen denen man Baden sollte. Wir wollen allerdings nicht zu lange am Strand bleiben, da wir in das Bavarian Restaurant zum Mittagessen gehen wollen. Da hier die Mittagszeit wohl nur bis 13.30 Uhr geht, ist das Lokal bei unserer Ankunft leider schon geschlossen. Wir gehen alternativ nebenan in das Irish Pub namens Fiddlers Green. Hier gibt es Steaks und sonstige Speisen für 10-12 AUD die ganz lecker sind und vor allem satt machen.

 

Nachmittags nutzen wir noch unsere Waschmaschine im Appartement, denn morgen geht es weiter nach Brisbane. Nochmal das Sofa, den Fernseher und den Freiraum nutzen, ehe wir morgen wieder in einem YHA-Hostel übernachten.

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Fr

03

Feb

2012

Riverside

Nach dem Frühstück geht es an den Strand zum Baden bis zur Mittagshitze. Man kann irgendwie nicht verstehen, wie sich manche Leute in der Mittagssonne brutzeln lassen und dabei noch einen Sonnenbrand vom Vortag haben. Wir machen uns zum Mittagessen einen leckeren Nudelauflauf den wir auf dem inzwischen schattigen Balkon zu uns nehmen.

 

In Surfers Paradise kann man sehr viel unternehmen, sofern man genügend Geld übrig hat. Seaworld kostet beispielsweise 75 AUD, was ca. 60 Euro sind. Alternativ bietet die Stadt ihre Reize, denn man kann täglich neue Seiten und Geschäfte entdecken. Wir laufen diesmal am Fluss in Richtung Stadtzentrum und erkunden wo die Ausflugsboote ablegen. Es gibt auch Boote zum Mieten, das kostet aber zwischen 100 AUD und 250 AUD. Wir schlendern noch etwas durch die Straßen und lassen anschließend den Tag ausklingen. Wir nutzten Surfers Paradise wohl eher ungewöhnlich, als Erholungsort.

 

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Do

02

Feb

2012

Walking Paradise

Hier muss man schon beim Frühstücken aufpassen, dass man keinen Sonnenbrand auf den Füßen bekommt. Vormittags starten wir einen Strandspaziergang in Richtung Surfers Paradise City. Beim Spazieren im seichten Wasser, muss man auf die heimtückischen Wellen vorbereitet sein. Denn kaum hat man mal nicht aufgepasst, schießt einem eine Welle quer durch die Füße und schon ist die halbe Hose vom Knie hochwerts nass. Auf der Tour entdecken wir dann auch den Surfers McDonalds, der wieder kostenfreies Internet verspricht.

 

Nachmittags geht es dann zum 2. Mal in die Stadt um Dinge im World Wide Web zu erledigen. In unserer Unterkunft ist das Internet nämlich sehr teuer, daher Danke Ronald für den kostenlosen WIFI-Zugang.

 

Abends wollen wir dann noch was trinken gehen und entscheiden uns für ein 3. Mal in die Stadt zu laufen. Das ist grundsätzlich nicht sehr weit, aber da kommt schon eine ganz ordentliche Strecke am Tag zusammen. In der Fußgängerzone ist ganz schön was geboten, Musiker, ein Jongleur der zu „Hey Baby“ von DJ Ötzi seine Kunststücke vorführt und natürlich die vielen verschiedenen Menschen, die hier leben oder Urlaub machen. Da uns keine Lokalität zusagt laufen wir an der Esplanade, der Boulevard Straße von Surfers wieder Richtung Alexander Appartements. Als wir an dem BMD Northcliff Surf Club vorbeilaufen, wissen wir zuerst nicht ob wir da in Flip-Flops und Strandoutfit überhaupt rein dürfen. Als Nichtmitglied muss man sich an der Rezeption eine Nichtmitgliederkarte holen und darf dann in den Club. Ein sehr schönes Lokal mit Bar und Glücksspielraum. Dies scheint eine Art Vereinsheim des Surf- und Wassersportclubs zu sein, außerdem ist das Bier hier etwas billiger als in anderen Lokalitäten. Die Queenslander trinken am liebsten XXXX (four X), welches auch uns sehr gut schmeckt. Die übrigen Australier verspotten aber gerne die Queenslander, indem sie behaupten, das Bier heiße deshalb so, weil die Queenslander nicht wissen wie man „beer“ schreibt.

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Mi

01

Feb

2012

Sonne, Sonne, Regen

Der Tag beginnt mit strahlendem Sonnenschein und lädt zu einem Frühstück auf unserem Balkon ein. Diese Unterkunft ist mit Abstand die beste, die wir bisher in Australien hatten. Anschließend geht es an den Strand zum Sonnen und Baden. Die Wellen hier haben eine ganz schöne Kraft, so dass man eigentlich nicht schwimmen kann. Alleine das im Wasser Stehen und gegen die Wellen ankämpfen macht aber schon einen riesigen Spaß. Als die Mittagshitze einsetzt gehen wir in unser gut gekühltes Appartement zum Mittagessen.

 

Nachmittags wird ausgiebig die City inspiziert. Hier gibt es sämtliche Markenläden, ein Hard-Rock-Cafe, Bistros, Cafés, ein Hogs Breath Cafe und hunderte andere Sehenswürdigkeiten. Zwischendrin stehen die riesigen Hochhäuser, teilweise Bürogebäude, aber die meisten sind Hotels oder Appartementhäuser. An jeder Ecke stehen die Partydesks, an denen man eine Partytour für die Nacht buchen kann. Da diese aber zwischen 30AUD und 60AUD liegen passt das leider nicht in unser Budget. Kurz bevor wir in unserer Unterkunft ankommen beginnt es leicht zu regnen. Einige Minuten später schüttet es ziemlich, was den ganzen Abend anhält. Unser Balkon ist gut überdacht, so dass wir zum Abendessen trotzdem draußen sitzen können.

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