Fr

11

Mai

2012

Letzter Tag Down Under

Nun waren wir über 4 Monate in Australien. Haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (außer dem Ayers Rock), schöne Strände und tolle Städte gesehen. Sind über 3.000 Km mit dem Bus gefahren, haben einige schaukelige Bootstouren miterlebt und sind mit einem Camper durch den Regenwald gefahren. Wurden von keinem giftigen Tier gebissen, von keinem Krokodil oder Hai angefallen. Ja, das Glück hat uns schon recht oft in die Karten gespielt.

 

Heute ist also unser letzter Tag in Australien. Ganz unspektakulär bereiten wir uns auf die morgige Reise vor. Wir lesen noch unsere Bücher zu Ende, denn dafür wird kein Platz mehr im Rucksack sein. Noch ein letztes Mal die Klamotten waschen, denn ab morgen sind wir für 4 Tage auf Reise und da freut man sich auf ein paar frisch gewaschene T-Shirts.

 

Laut Reiseplan hebt der Flieger um 10.05 Uhr in Cairns ab. Um 12.10 Uhr sollten wir dann in Brisbane landen. Kurz den Flughafen wechseln, so dass das Flugzeug um 13.40 Uhr pünktlich nach Singapore starten kann. Dort müssten wir dann gegen 19.30 Uhr Ortszeit laden. Nach 1 ½ Tagen Singapore, geht es am Montag um 23.30 Uhr weiter. Dank Zeitverschiebung erreichen wir Frankfurt am Dienstagmorgen um 6.15 Uhr. So sieht es unser Plan vor, aber wir haben ja schon gelernt: „Als Reisender hat man meist einen Plan, der aber nicht immer planmäßig verläuft!“

 

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Di

08

Mai

2012

Green Island

Das Great Barrier Reef ist aufgeteilt in das innere und das äußere Riff. Eine Tour auf das äußere Riff hätte aber unser Budget überstiegen und so haben wir eine Bootstour auf die Green Island gebucht. Diese soll vom inneren Riff umgeben sein.

 

Um kurz vor 8 Uhr brechen wir in Richtung Hafen auf. Schnell noch einige Snacks im Supermarkt geholt und weiter geht es. Ähnlich wie am Flughafen muss man hier auch Einchecken. Nachdem wir unsere Boarding-Card erhalten haben, steigen wir ein und begeben uns aufs Sonnendeck. Einen tollen Tag haben wir erwischt, Sonnenschein und angenehme 29°C. Fast pünktlich legen wir um 9.10 Uhr ab. Zuerst ist das Meer noch recht ruhig, als das Schiff dann etwas weiter draußen ist, wird der Seegang rauer. Die ersten Kinder werden schon grün, während der Katamaran dahin schwankt. Die Insel ist in der Ferne zu sehen und nach 1 Stunde und 15 Minuten erreichen wir den Steg der Insel. Kurz bevor wir anlegen, lässt sich ein Mädchen ihr Frühstück doch noch einmal durch den Kopf gehen.

 

Hier in der Gegend ist dies die einzige Sandinsel auf der ein Regenwald wächst. Wäre der Steg nicht, würde man auf den ersten Blick eine unbewohnte Insel erwarten. Im Inneren ist alles für die vielen Touris vorbereitet. Es gibt ein Hotel mit Bungalows, Restaurants und sonstige Läden. Bei unserm Tourpaket ist eine Fahrt im Glas-U-Boot und Schnorchel-Zeug mit inbegriffen. Bis die Fahrt im U-Boot los geht, machen wir uns auf der Insel ortskundig. Tolle Strände und eine Inselgerechte Infrastruktur. Wenig später geht es dann per Boot unter Wasser. Wir steigen über den Katamaran auf das Boot, welches eine Unterwasserkabine mit Glaswänden hat. Eine halbe Stunden werden wir durch das Riff kutschiert. Bunte Fische, große und kleine schwimmen neben uns. Die Korallen und Seegräser sind sehr beeindruckend. Leider vergeht die Zeit viel zu schnell und schon sind wir wieder an Land.

 

Allerdings halten wir uns nicht lange über Wasser auf und legen unser Schnorchel-Equipment an. Sieht zwar doof aus, aber der Anzug schützt vor den Quallen. Was wir dann erleben, hatten wir gar nicht erwartet. Nur wenige Meter vom Strand hat es Korallen und eine Vielzahl von Fischen. Zum Greifen nahe schwimmen die Fische vor uns. Echt coole Erfahrung, aber doch ein wenig anstrengend. Nach einer kurzen Pause starten wir unseren zweiten Schnorchelgang. Sobald man unter Wasser ist, füllt es sich an wie in einer anderen Welt.

 

Eigentlich wollten wir noch an einer anderen Stelle auf der Insel schnorcheln, doch leider kommt uns da die Ebbe in die Quere. Das Wasser ist so niedrig, dass man hier nicht mehr rein kann. Dann eben wieder zurück, doch hier ist das Wasser auch schon auf niedrigstem Stand. Was uns nicht davon abhält uns noch einmal ins Wasser zu legen. Irgendwann stranden wir dann fast in dem wenigen Wasser und außerdem wird es Zeit auf unser Schiff zurückzukehren. Wie sich herausstellt wartet der Kapitän nicht und so legen wir pünktlich um 3.45 Uhr ab. Während der Fahr werden dann die Passagiere auf Vollständigkeit überprüft. Einige waren wohl nicht pünktlich, denn es fehlen 5 Leute. Gewisser Schwund wird hier wohl in Kauf genommen. Obwohl es ziemlich windig ist, geraten wir nicht in Seenot und kommen etwas durchgeschüttelt aber mit tollen Eindrücken wieder an Land an.

 

Ein toller Abschluss für uns, von unserer Australien-Tour. Die letzten Tage werden wir wohl nicht mehr viel machen. Am Samstag geht es dann auch schon zurück. Noch 2 Tage in Singapore und schon hat uns Deutschland wieder.

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Mo

07

Mai

2012

Labor-Day

Die letzten Tage haben wir zum Entspannen und Relaxen genützt. Überwiegend haben wir uns am Pool oder an der Lagoon aufgehalten. Ein Picknick gemacht und einfach genossen, dass wir hier sind. Eben so wie man das in einem normalen Urlaub so macht. Heute ist Tag der Arbeit und es hat wirklich alles geschlossen, bis auf Pubs und Souvenirläden. Blöderweise wussten wir nichts von dieser kollektiven Arbeitsverweigerung und hatten unseren Einkaufstag heute geplant. Dann gibt es eben Resteessen und abends geht es noch ein letztes Mal ins Hogs Breath Cafe. Da nun die letzten Tage in Australien für uns anbrechen, steht morgen unser letztes Highlight unserer Tour an.

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Mo

30

Apr

2012

Zurück nach Cairns

Gut, dass wir gestern an der Rezeption unseren Shuttle schon eine Stunde früher angefragt hatten, denn das Mädel hat den falschen Service gebucht. Wir hatten bereits Tickets für den Skybus an den Flughafen und das Mädel vom Spacehotel, hat den Starbus gebucht. Verwirrend, nicht!? Wie auch immer, wir warten erst eine halbe Stunde in der Lobby. Dann kommt der falsche Pick-up-Service, der natürlich extra kosten würde. Den schicken wir dann wieder weg und bitten den Rezeptionisten unseren richtigen Pick-up-Service zu buchen. Leider zu spät und wir müssen mit dem Taxi an die Southern Cross Station fahren. Von dort aus mit dem Bus an den Flughafen, schnell einchecken und dann ist auch schon fast Zeit für das Boarding. Da aber gerade noch irgendwelche Ingenieure an unserem Flugzeug herum schrauben, verspätet sich der Flug. Find ich besonders beruhigend, wenn noch kurz vor dem Start an dem Vogel herum geschraubt wird, aber scheint dann alles zu funktionieren. Der Flug ist etwas turbulent und hinter uns sitzen drei Kinder, die eigentlich durchgängig schreien. Mal abwechselnd, mal alle zusammen. Immer schön grinsen, denn no worries!

 

In Cairns angekommen, merkt man gleich das unterschiedliche Klima zu Melbourne. Wir haben 26°C und ziemlich hohe Luftfeuchtigkeit. Mit dem Shuttle geht es zum Southern Cross Appartement, in dem wir schon zwei Mal zuvor waren. Schönes Zimmer und sehr ruhig!

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So

29

Apr

2012

Souvenirs

An unserem letzten Tag in Melbourne, bummeln wir ein bisschen durch die Stadt und schauen uns noch einmal den Federation Square an. Ein Comedian im Indiana Jones Outfit, spielt mit den Zuschauern und verbreitet gute Laune. Eigentlich wollten wir hier erste Souvenire kaufen, doch es gibt nur die üblichen, nutzlosen Dinge, die wir nicht mitbringen wollen. Für was braucht man einen Silberlöffel mit einem Bild von Melbourne oder einen Magneten auf dem irgendein doofer Spruch steht. Ich bin der Meinung, die Souvenirverantwortlichen dieser Welt könnten sich mal originellere Sachen einfallen lassen. So gehen wir mit leeren Händen zurück in die Unterkunft, um unsere Rucksäcke für morgen zu packen.

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Sa

28

Apr

2012

Great Ocean Road

Man muss früh aufstehen um so eine große Runde, wie wir heute vor haben, zu schaffen. Um 7 Uhr werden wir von dem Bunyip-Bus abgeholt. Nachdem dann alle weiteren Mitreisenden aufgesammelt sind und die finanziellen Dinge geregelt wurden, geht es los. Um auf den Freeway zu kommen, führt die Straße über eine riesige Brücke, die doppelt so lang ist wie die Harbour Bridge in Sydney. Unser Fahrer stellt sich und die Tour vor, ehe er den Radio anmacht, denn es geht nun 1 Stunde bis der erste Stop und etwas Erwähnenswertes kommt. Dann halten wir an einem unspektakulären Rastplatz. Nun gibt es Kaffee und Tee, um die Ecke taucht ein schöner Leuchtturm und eine kleine Bucht auf. Alle sind noch ziemlich müde und da es etwas kalt ist, fahren wir bald weiter.

 

Nach einigen Kilometern kommen wir an den Eingang der Great Ocean Road. Dieser wird geziert von einem Schild über die Straße und einem Denkmal an die Erbauer der Straße. Dies waren damals die Soldaten aus dem ersten Weltkrieg. Nachdem sie zurück gekommen waren, sollten sie zur Beschäftigung diese Straße bauen. Es geht kurvig weiter entlang der Küste. Die Aussicht ist atemberaubend und die Weite kommt einem noch weiter vor als an anderen Küsten. Passend dazu läuft Bob Marley. Es hat natürlich einige Aussichtspunkte; an einem von diesen halten wir um Fotos zu machen.

 

Unser nächster Stop ist direkt neben einem Campingplatz. In den Bäumen nebenan hat es tourifreundliche Vögel. Nachdem ein Japaner einige Brotkrümel ausgepackt hat, kommen die Vögel und setzen sich einfach auf die umstehenden Passanten. Einer gesellt sich auch zu uns. Cooler Kollege, farbenfroh und neugierig! Einige Meter weiter wird unser lang ersehnter Wunsch, einen Koala in freier Umgebung zu sehen, endlich wahr. Wir hatten schon vermutet die gibt es nur im Zoo. Natürlich pennen alle, aber nett anzuschauen sind sie trotzdem. Die Koalas haben ein tolles Leben – 20 Stunden am Tag schlafen und 4 Stunden fressen. Die Fahrt geht weiter durch einige Strandorte und nach einem weiteren Halt an einem Lookout, geht es ins Landesinnere.

 

Der Tourguide verspricht uns, dass es beim nächsten Stop noch viel mehr Koalas hat als zuvor. Die Vorstellung ist unrealistisch, denn nun sind wir 3 ½ Monate an der Ostküste gefahren und haben keinen einzigen Koala gesehen, und nun so viele auf einmal. Und er behält Recht! Ringsum sitzen die kleinen Baumbären auf den Ästen. Die Meisten schlafen, nur einer versucht verzweifelt einen Ast zu angeln an dem saftige Eukalyptus-Blätter hängen. Es geht weiter zum Lunch-Stop. Es gibt gegrillte Würstchen in der Nähe des ältesten Leuchtturms auf dem australischen Festland. Nach dem Essen besichtigen wir diesen bei stürmischem Wetter. Oben sitzt ein stilechter Leuchtturmwärter, wie man ihn sich vorstellt. Vollbärtig, eben ein echter Seebär.“Hier ist es immer so windig“, gibt er von sich als einige Mädels mit zerzausten Haaren von dem Aussichtsbalkon wieder in den Leuchtturm treten.

 

Nun geht es zu dem Highlight der Tour. Nach einer weiteren Stunde Fahrt erreichen wir einen überfüllten Parkplatz mitten in der Einöde. Das kann nur heißen, wir sind bei den 12 Aposteln. Die berühmten Felsformationen ragen stolz aus der rauen Brandung. Eigentlich sind es nur 8 Felsen, aber 12 Apostel hört sich cooler an, haben sich deren Entdecker gedacht. Auf den Aussichtsplattformen wimmelt es vor Leuten. Der Wind weht hier ganz schön. Wenn man mal kurz inne hält, ist dieser Ort wirklich fantastisch. Die Felserhebungen sehen so einmalig aus und wir können dies live erleben. Die halbe Stunde vergeht wie im Flug, die Eindrücke wirken aber hoffentlich noch sehr lange nach.

 

Es geht weiter zum Loch Ard Gorge. Vor dieser Bucht ist 1878 ein Schiff gesunken. Von den 66 Seeleuten überlebten dies nur ein junger Mann und eine junge Frau. Diese wurden in die Bucht gespült und konnten sich retten. Das Einzige was noch angespült wurde, war eine hölzerne Statue und eine Flasche Schnaps. Weitere Informationen über die Nacht wollte uns der Tourguide nicht näher erklären. Unser letzter Stop ist dann die Muttonbird Island. Doch kaum ausgestiegen, fängt es an zu schütten. Eigentlich sind wir nur einige Meter vom Bus weg, doch als wir wieder einsteigen sind alle komplett nass. Auf der 3-stündigen Heimfahrt können wir trocknen und uns die Eindrücke des Tages nochmals durch den Kopf gehen lassen. 13 Stunden und über 600 Kilometer waren wir heute unterwegs.

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Fr

27

Apr

2012

Melbournes Gärten

So langsam wird es wieder wärmer, aber das Thermometer klettert nur langsam über die 20°C-Marke. Optimal für eine Tour durch die Gärten Melbournes. Die Tram bringt uns an den Federation Square, von wo aus wir entlang der St. Kilda Road zu den Gärten gehen. Der Alexandria Garden ist der Erste. Einige Blumen, etwas Grünfläche und der örtliche Ruderclub sind hier angesiedelt. Gleich über die Straße ist der Victoria Garden mit einer Statue der Queen Victoria. Umsiedelt mit Rosen und sonstigen Blumenbeeten. Es geht weiter durch den Park zum Shrine of Remembrance. Dies ist ein Kriegsdenkmal für die Soldaten des 1. und 2. Weltkrieges. Über das Visitorcenter kommt man in das Innere des Denkmals. Am Eingang hängen schon einige der Verdienstmedaillen der Soldaten. Der Eingangsbereich zeigt dann Bilder und Informationen zu den Kriegen. Im Inneren des Memorials was sich „The Crypt“ nennt und einem Grab ähnelt, stehen zwei Soldatenfiguren und es hängen einige Fahnen zum Zeichen der Anerkennung. Über eine Treppe kommt man in das Sanctuary, dem eigentlichen Gedenkraum. Die nächste Treppe führt auf den Balkon des Gebäudes von dem man einen beeindruckenden Blick auf die Stadt hat. Vor dem Memorial steht noch eine Schale in der ein ewiges Feuer brennt.

 

Nun ist Zeit für Mittagessen. Leider finden wir im näheren Umkreis nichts was unserem Geldbeutel zusagt und so laufen wir ein Stück zurück bis an die Flusspromenade. Nach dem Essen haben wir keine Lust mehr die Strecke zurück zu laufen, doch glücklicherweise ist nur einige Schritte weiter eine Touri-Bushaltestelle.

 

Der Bus liefert uns am Botanic Garden ab und wir können gut erholt den Garten durchqueren. Schöne Blumen, große Grünflächen, Seen und einige Tiere geben dieser grünen Erholungszone mitten in Melbourne ihren eigenen Reiz.

Das war heute eine ganz schöne Strecke und uns tun abends ziemlich die Füße weh. Macht aber auch nichts, denn morgen werden wir fast den ganzen Tag im Bus sitzen.

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Do

26

Apr

2012

Melbourne Museum

Das Wetter ist fast zu schön für ein Museum, aber kalt ist es immer noch und daher ist Indoor-Aktivität angesagt. Auf dem Weg dahin durchqueren wir den Carlton Park, der eine tolle Allee hat, an deren Ende ein pompöser Brunnen steht. Uns stellen sich immer wieder Chinesen und Japaner ins Bild, aber irgendwann schaffen wir doch noch eine Aufnahme ohne fremde Personen darauf. Das prunkvolle Gebäude hinter dem Brunnen nennt sich Exhibition Building, hat aber heute leider geschlossen.

 

Hunderte Schüler tummeln sich vor und im Melbourne Museum. Schon nach den ersten Ausstellungsstücken zeigt sich, dass das kein normales Museum ist. Es bietet einen tollen Mix aus Information und Interaktion, man kann Knöpfe drücken, Animationen anschauen und noch vieles mehr. Die erste Ausstellung im Untergeschoss widmet sich den Dinosauriern, den vergangenen Millionen Jahren und dem Ungeziefer von Australien. Im nächsten Raum steht eine Vielzahl von Tieren zu denen man Informationen per Touch-Screen abrufen kann. Außerdem hat das Museum ein tolles Cafe, in dem es leckeres Mittagessen gibt. Anschließend gibt es Infos wie unser Gehirn funktioniert, wie man träumt, wie das früher erforscht wurde und sonstige Körper- und Geisteseigenschaften. Toll gemachte Illusionen und Überraschungen. „Wie ist unser Körper aufgebaut?“, dies zeigt uns die nächste Ausstellung.

 

Geschichtliche Dinge aus Melbourne interessieren uns natürlich besonders. Die alte Tram, das typische Wohnzimmer aus vergangenen Zeiten und ein Haus aus historischer Zeit in Echtgröße. Wir verbringen noch einige Zeit im Raum daneben. Hier findet man TopDesigns aus aktueller Zeit. Technik, Mode und Gestaltung sind die Hauptthemen. Kurz bevor das Museum schließt, schauen wir uns noch den Regenwald-Teil an. Im Innenhof wurde mit Pflanzen, Tieren und Wasserflächen ein Regenwald nachempfunden.

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Mi

25

Apr

2012

ANZAC-Day

Einmal im Jahr ehren die Australier die gefallenen und noch dienenden Soldaten. Der Tag beginnt mit einem Gottesdienst am Shrine of Remembrance. Danach geht eine lange Parade von dort aus durch die Stadt. Es gibt unglaublich viele Vereine oder Abordnungen und jeder hat seine eigene Fahne. Einige Veteranen sind noch sehr fit und können selbst die Parade mitlaufen, andere werden chauffiert. Jeder zeigt stolz seine Orden. Da es regnet, schauen wir uns den Umzug live im Fernsehen an.

 

Als das Wetter dann besser wird und die Parade vorüber ist, starten wir unsere Tour. Viel hat heute nicht geöffnet und was offen ist, ist überfüllt. In der Victorian States Library hat es eine Ausstellung über sehr alte Bücher. Viele der arabischen Bücher sind schon über 1.000 Jahre alt. Die nächste Station ist die National Gallery of Victoria. Im Untergeschoss hat Qantas eine aboriginale Ausstellung gesponsert. In den nächsten Stockwerken hat es Kunst aus dem 19. und 20. Jahrhundert, moderne und abstrakte Kunst. Sehr schön ist auch die Ausstellung von aktuellen und jungen Künstlern die Sachen aus der Gegenwart ins richtige Licht gerückt haben.

 

Melbourne an sich bietet schon sehr viel Kunst. Viele Gassen sind mit Graffitis übersät und im Gegensatz dazu hat es alte, historische Gebäude. Die Block Arcade ist eine der ältesten Einkaufsstraßen in Melbourne.

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Di

24

Apr

2012

Touri-Bus

Melbourne bietet zwei kostenlose Beförderungsmittel. Zum Einen gibt es die Tram, die im 10 Minuten-Takt um den Stadtkern fährt. Zum Anderen gibt es noch einen Tourist-Shuttle der verschiedenste Sehenswürdigkeiten anfährt. Die Tram kennen wir schon und so fahren wir heute mal mit dem Touri-Bus. Eine der Haltestellen ist bei uns ums Eck. Beim Einsteigen stellt sich heraus, dies ist ein Rentner-Express. Das Durchschnittsalter liegt bei ungefähr 65 Jahren.

 

Am Victoria Market steigen wir aus um etwas zu essen. Diesen Markt gibt es schon seit 1878 und geöffnet hat er immer außer Montag und Mittwoch. Natürlich muss man die einzelnen Reihen durchlaufen. Es gibt die typischen Marktsachen: Klamotten, Souvenirs, Accessoires, Essen, Fleisch, Obst und Gemüse. Marktschreier preisen ihre Ware lautstark an und einige asiatische Verkäufer ihre gefälschten Waren.

 

Als dann der Regen wieder einsetzt, nehmen wir den nächsten Bus, um uns im Trockenen etwas aufzuwärmen. Es hat heute nur um die 15° und mit Wind und Regen ist das ziemlich kalt. Die Fahrt zieht sich ziemlich hin, da wohl gerade Rush Hour in der Stadt ist. Der Bus braucht ungefähr 2 Stunden bis er uns an unserem Startpunkt wieder ablädt. Da es die nächsten Tage noch kalt bleiben soll und wir eigentlich nur auf Sommer eingestellt sind, suchen wir noch einige Läden auf, in denen es lange Klamotten gibt. Uns gefällt aber nichts wirklich und so müssen wir uns eben die nächsten Tage mehrschichtig kleiden.

 

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Mo

23

Apr

2012

Bettenwechsel

So schnell gehen 5 Tage vorbei. Das City Centre Budget Hotel war ganz in Ordnung, aber ein Tapetenwechsel ist nicht schlecht. Per Tram geht es in die Russel Street, wo sich unsere neue Unterkunft befindet. Space Hotel heißt das als Backpacker konzipierte Hotel. 8 Stockwerke hoch, eine große Küche, ein Whirlpool auf dem Dach und vor allem schön und sauber. Wir können auch gleich schon einchecken und somit den Tag noch etwas nützen.

 

Bisschen shoppen in die Stadt, die neue Unterkunft kennen lernen und mal ein bisschen die Füße schonen. Endlich können wir auch mal wieder selber kochen. Die Burger und das Fast Food Zeug hängt uns schon langsam zum Hals heraus.

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So

22

Apr

2012

Markttag

In den Docklands und am Art Center sind heute zwei Märkte. Mit der Tram geht es zuerst an die Docklands. Die Stände sind an der Uferpromenade aufgereiht, sehen tun wir diese allerdings erst als wir direkt davor stehen. Es sind genau 7 Pavillons und es gibt nur unnützes Zeug zu kaufen. Dann gehen wir eben weiter zum Nächsten.

 

Der Arts Market hat einige Zelte mehr. Es gibt tolle handgefertigte Kunst von lokalen Künstlern. Eben so wie man sich einen Kunstmarkt vorstellt. Bilder, Figuren, Accessoires und Unnützes, aber insgesamt schön. Danach laufen wir mit einem kleinen Umweg über die Southbank Promanade, zum Federations Square. Durch Zufall gehen wir an einer der Bühnen vorbei, auf denen das Melbourne Comedy Festival Vorführungen zeigt und in 3 Minuten geht die Show los! Es treten insgesamt 4 Comediens auf, die immer besser werden. Die ersten zwei Mädels waren nicht besonders toll, aber ab dem 2. Akt ist es echt witzig. Anna gefällt der letzte Auftritt einer Hula-Hoop tanzenden Barbie am Besten. Diese sucht sich einen Ken aus dem Publikum aus und zieht ihm mit einem Trick das T-Shirt aus.

 

Nach ca. 1 ½ Stunden Bespaßung gehen wir in das „Museum of moving Images“. Es werden historische und aktuelle Filmprojekte vorgestellt. Viele technische Sachen, Spielekonsolen, Filmequipment und Sonstiges. Außerdem gibt es noch coole Effekte aus neuester Technik!

 

Als wir abends noch in ein Irish-Pub gehen, tritt dort ein deutscher Comedian auf. Da dieser im Obergeschoss auftritt, merken wir dies allerdings erst als wir das Lokal verlassen. Schade, aber für heute haben wir auch schon genügend gelacht.

 

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Sa

21

Apr

2012

Docklands

Mit der Tram geht es zu den Docklands, dem Hafen von Melbourne. Wir steigen schon eine Station früher aus und schauen uns das Etihat Stadion an. Hier findet heute wohl ein Footy-Spiel statt, denn es laufen alle in schwarz-weißen Trikots herum. Die Tickets sind leider etwas zu teuer, sonst hätten wir uns gerne mal so ein Spiel angeschaut. Wobei das die Weicheier-Variante des eigentlichen Rugbys ist, dass wohl mehr an der Ostküste gespielt wird.

 

Der Weg führt uns am New Quay vorbei, wie der neue Hafen bezeichnet wird. Es hat sowohl neue Jachten als auch historische Schiffe. Im Hafenbecken hat es hunderte von Qualen angeschwemmt. Man vermutet wegen den starken Regenfällen der letzten Wochen. Tolles Naturschauspiel!

Nicht weit entfernt ist die Harbour Town. Der Komplex ist eine Ansammlung von Outlet-Stores, Restaurants und Cafes. Wir vertreiben uns hier fast den ganzen Nachmittag mit Geschäfte bummeln. Zum Abschluss genießen wir noch die Abendsonne am Hafen.

 

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Fr

20

Apr

2012

Melbourne West

Seven-Eleven bietet guten Kaffee für 1,- AUD und wenn man sich am Vorabend im Supermarkt, kurz vor Ladenschluss die vergünstigten Muffins sichert, bekommt man ein tolles Frühstück für Zwei, ab 3,- AUD. Heute nehmen wir uns alle Sehenswürdigkeiten in West Melbourne vor. Zuerst geht es in das Parlament. Die Australier sind Teil des British Commonwealth und haben daher eine etwas andere Regelung der Regierung wie wir. Ich hoffe wir haben das richtig verstanden und geben das nun richtig weiter. Falls nicht, sorry! Also das Parlament ist in zwei Häuser unterteilt, dass Lower und das Upper House. Wird nun ein Gesetz benötigt, erstellt das Lower House den Gesetzesentwurf und gibt diesen an das Upper House weiter. Die sagen dann, gut oder auch nicht. Da wir an einer geführten Tour teilnehmen, werden wir durch das Parlament geführt und bekommen allerlei Informationen. Als wir gerade im Upper House sitzen und unser Tourguide über den Raum berichtet, betritt ein Mann im mittleren Alter den Raum. Als die Dame ihn in ihrem Rücken bemerkt, stellt sie uns den Präsidenten des Upper Houses vor. Jetzt würde man denken, dass das spießige und steife Leute sind. Dieser ist aber sehr locker und nett. Die Räume sind mit echtem Gold verziert, dessen Wert immer noch nicht bekannt ist.

 

Als nächstes nehmen wir uns das Old Treasury Gebäude, also das alte Finanzamt, vor. Was sich ziemlich öde anhört, bietet eine tolle Ausstellung über geschichtliche Dinge. Die Goldgräber-Zeit, Ned Kelly den berühmten Bushranger, Aborigines und die Gründung von Melbourne. Alleine die Architektur des Gebäudes ist schon toll. Viele Ehepaare nützen dieses Gebäude um zu heiraten. Heiraten im Finanzamt find ich jetzt zwar nicht so prickelnd, aber jeder wie er will.

 

Gleich daneben ist der Treasury Park und im Anschluss der Fitzroy Garden. Man spürt schon richtig wie es hier Herbst wird. Die Blätter fallen von den Bäumen, die Luft riecht schon so herbstlich und vor allem ist es nicht mehr ganz so warm. In den Parks gibt es kleine Seen, ein Chinesen überfülltes Blumenhaus, ein altertümliches Haus von Captain Cook und natürlich die Vegetation. Auf dem Rückweg zur Unterkunft, machen wir noch einen kleinen Abstecher in die St. Patricks Cathedral. Diese Kirche ist ganz schön groß, aber recht schlicht gehalten. Es gibt eine überdimensionale Orgel, mehrere kleine Gebetsbereiche und unzählige Bankreihen.

 

Zum Abendessen gehen wir heute nach Chinatown. In dem chinesischen Lokal rennen zwar ungefähr 10 Kellner durch die Gegend, doch bestellen muss man per Touchscreen-Monitor. Anna hat eine Art Bandnudeln mit Fleisch und Gemüse und bei mir gibt es Pekingnudeln mit Fleischsoße und Erdnusssoße. Also Spagetti Bolognese auf Chinesisch. Die Erdnusssoße hatte ich aber beim Bestellen nicht gesehen und beim ersten Probieren stellt sich heraus, sie schmeckt unglaublich eklig.

 

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Do

19

Apr

2012

Stadtrundfahrt Melbourne

Obwohl gegenüber unseres Hotels eine Großbaustelle ist, haben wir heute etwas länger geschlafen. Während unseres Frühstücks to go, beobachten wir eine Gruppe Rentner die vor dem Parlament House demonstrieren. Der Strom und das Wasser seien zu teuer, kostenlose öffentliche Verkehrsmittel für Rentner fordern sie und überhaupt ist die Regierung schlecht. An den umliegenden Straßen werden Flyer von einigen der Aktivisten verteilt. Die Polizei bewacht den Rentneraufstand etwas gelangweilt. Hoffentlich kommt es die nächsten Jahre in Deutschland nicht so weit; bedenkt man, dass die Rentner in nicht all zu ferner Zukunft die zahlenmäßige Übermacht sein werden.

 

Melbourne hat ein ausgeprägtes Trambahn-Netz quer durch und um den Stadtkern. Die Tram die um den Stadtkern fährt, ist ein historischer Triebwagen und vor allem kostenlos. Wir springen auf und fahren über eine halbe Stunde bis an den Federation Square. Hier ist mal was geboten. Leute ohne Ende. Auf der rechten Seite ist die Flinders Street Station, eine Zug und U-Bahnstation. Der Federation Square ist Melbourns beliebtester Treffpunkt im Freien. Wir schauen in die Touristinfo um Broschüren für die nächsten Tage zu sammeln. Als wir wieder aus dem Gebäude kommen, spielt ein ziemlich verrückter Straßenkünstler auf seiner Mundharmonika, krächzt zwischendurch etwas, während er mit seiner Marionette um die Wette tanzt. Können tut er aber nicht wirklich eines der Dinge die er tut.

 

Nach dem Mittagessen schauen wir uns die St. Pauls Anglican Cathedral an. Die riesige Kirche bietet allerlei Sehenswertes, wie man es eben in Kirchen so vorfindet. Viel Gold, eine große Orgel, warum allerdings neben dem Alter ein Computer steht ist uns nicht ganz klar. Danach gehen wir über die Princes Bridge zur National Gallery of Victoria. Der Straßenkünstler ist immer noch im gleichen Tempo am Musizieren. Das Gebäude ist unglaublich groß und verspricht viel Kunst und Kultur. Die meisten Gemälde und Skulpturen sind jedoch aus Europa. Da fliegen wir um die halbe Welt um deutsche und österreichische Kunstwerke zu begutachten. Nach über 3 Stunden tun uns die Füße weh und wir treten den Heimweg an. Der Straßenmusiker ist immer noch am werkeln, jedoch hat er sich einen neuen Standort gesucht. Ausdauer hat er, dass muss man im lassen. Es geht mit der Tram wieder zurück an den Ausgangspunkt. Kurz im Hotel ausruhen, dann Abendessen und den Tag ausklingen lassen.

 

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Mi

18

Apr

2012

Auf nach Melbourne

Vor ungefähr 3 Wochen hatten wir uns entschieden, noch einige Tage in Melbourne zu verbringen. Den Flug haben wir übers Internet gebucht und am günstigsten war die Jetstar. Hier muss man zwar für alles extra zahlen (bspw. Sitzplatz 4,- AUD - muss man nehmen, weil stehen darf man nicht!!!), aber da es eine Tochter der Qantas ist wird das schon passen. Der Airport-Shuttle holt uns um kurz nach 8 Uhr morgens ab. Der Inlandsflughafen von Cairns ist nicht gerade groß, aber recht schön. Also am Automaten einchecken und Gepäck am Schalter abgeben. Dann noch schnell an den Qantas-Schalter und Rückflug umbuchen. Durch die Sicherheitskontrolle und dann warten. Uns fällt auf, dass bisher keiner einen Ausweis sehen wollte. Volles Vertrauen und no worries am Flughafen!

 

Die Beinfreiheit ist sogar größer als gedacht und nach knapp 3 Stunden Flugzeit kommen wir etwas durchgeschaukelt in Melbourne an. Nicht besonders schöner Flughafen. Mit dem Skybus geht es in die Stadt und mit Hotel-Shuttel zur Unterkunft. Das City Budget Hotel schaut von außen ziemlich übel aus und von innen auch nur etwas besser.

 

Zum Ankommen laufen wir eine kleine Runde durch die Stadt. Zuerst durch die Collins Street, wo man schon sieht, dass wir uns im Business Viertel befinden. Die Meisten sind im Anzug bzw. Business-Outfit gekleidet. Ist auch ganz gut so, denn wären hier mehr Touris wie wir, die die ganze Zeit nur nach oben schauen, würde es mehrere Zusammenstöße geben. Schon nach den ersten Metern merken wir, wie toll die Stadt ist. Kunst, Kultur, Business und Stadtleben vereinigen sich im Nationenmix. Es gibt hier sämtliche Nationalitäten von Europäern über Chinesen zu Indern und zwischendurch vermutlich auch Australiern. Es scheint als wäre gerade Rush Hour, denn die Straßen und Gehwege sind gut gefüllt. Nachdem wir uns zwei oder drei Mal verlaufen haben, gehen wir zurück ans Hotel.

 

Zum Abendessen gehen wir ins Nandos, einer portugiesischen Restaurantkette in Australien. Zum ersten Mal seit langem, müssen wir wieder lange Sachen anziehen da es draußen kühler geworden ist. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal eine lange Jeans an hatte. Es ist inzwischen schon dunkel und in manch anderer Stadt hätte man ein komisches Gefühl jetzt noch durch die Straßen zu ziehen. Nicht so in Melbourne. Wobei wir auch in einem guten und sicheren Viertel untergekommen sind.

 

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Di

17

Apr

2012

Zwischenstop Cairns

Die letzten 3 Tage haben wir nicht wirklich etwas unternommen, da es eigentlich immer geregnet hat. Bisschen shoppen, entspannen und einfach die Zeit genießen. Morgen geht es für 12 Tage nach Melbourne, weshalb wir uns heute mal wieder reisebereit machen. Wäsche waschen, alles leer essen und Sachen sortieren. Von unserem Reisebüro in Deutschland erfahren wir per E-mail, dass unser Rückflug gestrichen wurde und wir uns baldigst mit Qantas in Verbindung setzen sollten. Trifft sich gut, wir sind morgen eh am Flughafen.

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Sa

14

Apr

2012

Zurück in Cairns

Unsere letzte Nacht im Camper war noch ganz angenehm. Wahrscheinlich gewöhnt man sich auch an die Gegebenheiten. Bevor wir unseren „Spaceracer“ wieder abgeben, nutzen wir den Luxus eines fahrbaren Untersatzes und schauen uns noch einige Sehenswürdigkeiten in der Nähe an.

 

Der Botanische Garten ist sehr üppig mit Pflanzen bestückt. Die Blüten leuchten in verschiedensten Farben, trotz des anhaltenden Regens. Riesige Farne und Palmen erwecken ein Gefühl als wäre man wieder mitten im Regenwald, nur hat es hier weniger Tiere. Nebenan ist das Visitorcentre des Gartens. Dieser verspiegelte Palast soll die Schönheit des Gartens widerspiegeln. Der Bau ist noch recht neu und hat mehrere Millionen gekostet. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich noch eine Art Gallery in einem Tank aus Beton. Diese wurden im 2. Weltkrieg als Lager genutzt.

 

Nun heißt es schön langsam Abschied von unserem Campervan zu nehmen. Zuvor checken wir noch im Southern Cross ein, wo wir schon zuvor beherbergt waren. Dann bringen wir unseren „Space Race“ zurück zur Spaceship Station. 680 km hat er uns gut durch das Hinterland von Cairns gebracht. Geschluckt hat er unglaublich viel Benzin, aber er musste auch einige Berge erklimmen. Schön und abenteuerlich war unser 5-tägiger Ausflug.

 

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Fr

13

Apr

2012

Waterfall Circuit

Die Nacht war ganz schön kalt, außerdem regnet es heute Morgen immer noch. Der Regen verspricht viel Wasser in den Wasserfällen und daher passt das schon. Wir starten also unsere Tour trotz Regen mit heiteren Erwartungen. Blöderweise verpassen wir die ersten Wasserfälle, merken dies aber erst als wir schon dran vorbei sind. Es hat immer wieder Nebel als wir ins höhere Tableland kommen. Auf einmal tauchen auf der linken Seite, riesige Windräder auf. Das heißt dann wohl wir sind am Wind Hill angekommen. Der Windpark ist als die Topattraktion hier ausgeschrieben. Wenige Kilometer später erreichen wir dann Ravenshoe, unseren ersten Stop. Dieser Ort ist der höchste in Queensland, demzufolge steht hier natürlich auch das höchste Pub von Queensland. Ich war vor ca. 15 Jahren schon einmal hier und da hatten wir in diesem Pub übernachtet. Es gibt einige Geschichten von Touristen die hier schon Geister gesehen haben wollen, was ich bezeugen kann. Mir kam das alte Pub damals auch ziemlich gruselig vor und da bildet man sich als Kind schon den einen oder anderen Geist ein. Dann hat es hier noch eine „Scenic Steam Railway“, also eine alte Dampflok die am Wochenende auch zu einem naheliegenden Ort fährt. Anschließend besuchen wir das Visitorcentre, welches ein kleines Museum mit örtlicher Historik hat. An die riesigen Stoffinsekten im Eingangsbereich kann ich mich auch noch erinnern.

 

Nun geht es zu den Wasserfällen. Wir fahren auf dem „Scenic Tourist Drive“ in Richtung Millaa Millaa. Die enge Straße sei nicht für Wohnwägen geeignet, verrät uns ein Schild. Ungefähr bei der Hälfte der Strecke befinden sich die Pepina Falls. Da es gerade ziemlich stark regnet, lassen wir diese aber aus. Wenig später kommt uns dann ein Lastwagen entgegen. Macht Sinn, von Lastwagen war ja auch nichts auf dem Schild gestanden.

 

Millaa Milla lassen wir links liegen und begeben uns zum „Waterfall Circuit“. Dieser Rundweg führt an 3 Wasserfällen vorbei. Zuerst kommen die Millaa Millaa Falls. Diese stürzen sich ca. 30 m in die Tiefe und werden dann zu einem idyllischen Fluss, der in den Regenwald fließt. Es geht weiter zu den Zillie Falls und zu den Ellinjaa Falls. Wie bereits erwartet kommt da ziemlich viel Wasser den Berg herunter. Nun endet auch schon die Wasserfall-Rundfahrt. Einige Kilometer weiter hat es nochmals einen Wasserfall. Als wir dort ankommen empfängt uns ein lächerliches Geplätscher. Gut, dass wir noch das Schild entdeckt haben „Dies sind nicht die eigentlichen Wasserfälle, die kommen erst einige Meter weiter unten“. Und die haben es in sich. Es sind eigentlich zwei aufeinanderfolgende Wasserfälle die geschätzt 200 m in die Tiefe fallen.

 

Nun geht es weiter nach Malanda. Hier hat es ein historisches Hotel und das am längsten durchgängig betriebene Kino Australiens. Leider können wir dieses nicht finden, aber es muss hier sein. Die Malanda Falls sind nicht wirklich erwähnenswert, da sie wohl künstlich angelegt sind, in einen Badebereich übergehen und überhaupt nur 10 m hoch sind. Wenig weiter hat es den Curtain Fig Tree. Dies ist ein bzw. zwei Bäume die von einer Kletterpflanze umschlossen sind, deren Wurzeln bis zum Boden reichen. Diese Bäume sind schon über 500 Jahre alt, was ein überwältigendes Gefühl erzeugt, wenn man direkt davor steht. Im nächsten Ort, der Yungaburra heißt, wollten wir eigentlich campen. Schaut hier aber nicht so schön aus und so fahren wir weiter an den Lake Eachan, wo sich ein weiterer Campingplatz befindet. Der ist noch schlimmer und so beschließen wir zurück nach Cairns zu fahren.

 

Auf dem Weg liegt noch der Cathedral Fig Tree. Gleiche Erscheinung wie der vorherige Baum doch noch Größer und man kann in den Baum hinein gehen. Ziemlich cool! Die Straße nach Cairns verwandelt sich in einen Pass, den jeder Motorradfahrer lieben würde. Auf 19 km schlängelt sich die Straße den Berg hinunter. Wir erreichen Cairns als gerade die Dämmerung einsetzt. Nur noch die Frage; wo hat es in dieser großen Stadt einen vernünftigen Campingplatz. Schlussendlich finden wir einen in der Nähe des Botanischen Gartens und sind nach unserer heutigen Etappe ganz schon fertig.

 

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Do

12

Apr

2012

Auf nach Atherton

Als wir heute Morgen aufwachen, hat sich vor unserem Campervan ein kleiner See gebildet. Die Nacht hat es immer wieder geregnet. Egal, echten Campern macht so etwas nichts aus. Also frisch machen und unsere Tour geht weiter besser gesagt wieder zurück, denn in Cape Tribulation hört die geteerte Straße auf. Ab hier braucht man ein Allradfahrzeug oder viel Mut mit einem normalen Fahrzeug um bis nach Cooktown zu kommen.

 

Bevor wir also wieder zurück fahren, laufen wir noch einen Boardwalk. Dieser geht wieder durch den Regenwald und wird von einigen riesigen Spinnen bewacht. Diese haben ihre Netze quer über den Weg bespannt und man muss sich schon etwas bemühen dort herum zu kommen. Dies ist wohl unser letzter Spaziergang durch den tropischen Regenwald und natürlich regnet es immer wieder. Dann geht es weiter, mit der Fähre über den Daintree River, durch Mossmann, dann abbiegen in Richtung Mareeba. Auf dem Weg dort hin, fahren wir am Lions Lookout vorbei. Leider ist es ziemlich bewölkt und man sieht überhaupt nichts. Nach weiteren Kilometern taucht auf der rechten Seite der Lake Mitchell auf. Ein großer See, der eine tolle Idylle zaubert. Viel mehr Wasser dürfte er aber nicht haben, sonst würde es über die Straße laufen.

 

Irgendwann erreichen wir dann auch Mareeba, wo wir einige Essensachen einkaufen müssen. Kaum im Supermarkt angekommen, laufen uns die 2 Deutschen, die wir vor 2 Tagen kennengelernt haben über den Weg. Wir unterhalten uns ein wenig, vielleicht trifft man sich ja dann noch auf dem Campingplatz in Atherton. Anschließend besichtigen wir noch das Mareeba Heritage Museum, welches auch gleichzeitig die Touristinfo ist. Es gibt geschichtliches über Aborigines, Entdecker und Pioniere, den 2. Weltkrieg, einen Eisenbahnwagon der als Arbeiterunterkunft umgebaut ist, den Tabakanbau und sonstige Dinge.

 

Unser letzter Abschnitt für heute führt uns nach Atherton. Wieder einmal dauert es ein wenig bis wir den Campingplatz gefunden haben. Dieser 4-Sterne Platz ist wirklich schön, aber es ist ziemlich kalt. Daher nützten wir den DVD-Player in unserem Van und schauen uns einen Film an.

 

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