Auf nach Port Douglas

Geschlafen hab ich nicht besonders gut, Anna dafür wie ein Stein. Trotzdem sind wir morgens zeitig wach und checken pünktlich aus. Dann geht es zu Fuß zum Camperverleih. Den Weg kennen wir schon, waren wir ja vor einigen Tagen bereits hier. Wir werden nett empfangen und nach dem Formellen wird uns noch schnell der Camper gezeigt, denn es warten noch einige andere Camper. „Spacerace“ heißt also unser neuer Begleiter. 280.000 km hat er schon auf seiner Uhr. Naja, dafür sieht der Toyota aber noch ziemlich gut aus. Hier und da ein paar Macken, aber sonst ganz gut in Schuss.

 

Unser erstes Ziel ist der Supermarkt. Einkaufen für die nächsten Tage. Noch schnell das Equipment gecheckt und siehe da, wir haben kein Gas für die Kocher. Also nochmal zurück, ehe unsere Fahrt in Richtung Port Douglas startet. Am vorbei gehen lernen wir noch 2 andere Deutsche kennen die sich auch einen Spaceship geliehen haben.

 

Noch in Cairns verfahren wir uns, einmal wird es eng im Kreisverkehr, aber ansonsten ist das Fahren auf der linken Seite recht einfach. Gut, ich hab schon mehrfach den Scheibenwischer statt dem Blinker eingeschalten, aber egal. Unser erster Stop ist die Palm Cove, wo es unser erstes Campermittagessen (Salamibrot) gibt. Dieser kleine Strandort gehört noch zu Cairns und ist mit seinem Sandstrand und den Palmen wirklich einen Besuch wert. Nachdem wir das erweiterte Stadtgebiet von Cairns verlassen haben, fängt die Schönheit der Natur an. Die Straße geht entlang des Ufers, was einen Ausblick auf viele schöne Strände verschafft. Hin und wieder halten wir an, um die tolle Umgebung zu begutachten. Außerdem versuchen wir die Weite und Freiheit die man hier verspürt in unseren Bildern fest zu halten, was aber wahrscheinlich nicht gelingt.

 

Als wir in Port Douglas ankommen, fällt es uns zuerst schwer einen Caravan Park zu finden. Schlussendlich landen wir dann in einem Backpacker-Resort. Schöne Anlage mit Pool, Infostation und einer eigenen Bar. Zum ersten Mal werden wir heute in einem Camper schlafen, also rechtzeitig die Betten richten, denn nachts wäre das wohl schwieriger. Besonders gemütlich ist unser Bett nicht und die Luft im Auto ist zum schneiden. No worries, sind ja nur 4 Nächte!

 

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