Auf nach Hervey Bay

Obwohl der Bus erst um 12:30 Uhr fährt, stehen wir um 8:00 Uhr auf um das Frühstück nicht zu verpassen. Dann heißt es nochmals packen und auschecken. Die schon etwas in die Jahre gekommene Dame an der Rezeption, wahrscheinlich die Inhaberin, sagt uns es würden alle Busse planmäßig fahren. Da sind wir aber erleichtert!

 

Pünktlich im 12:30 Uhr steht der große rote Bus vor uns und ein schlecht gelaunter, älterer Busfahrer springt aus dem Selbigen. Alle Rucksäcke raus, von denen die hier bleiben. Alle Rucksäcke in den Laderaum die weiter wollen. Erstmals bekommen wir einen Sitzplatz zugewiesen, was aber keinen interessiert und alle sitzen da wo sie Lust haben. Die Fahrt ist etwas wackelig, holprig, schüttelig und zwischendurch auch mal aufschreckend, wenn man mal kurz eingenickt ist und der Busfahrer einfach mal so in die Eisen steigt. Es geht durch etwas ältere und teilweise herunter gekommene Städte die das typische Bild einer queensländischen Stadt widerspiegeln.

 

In Hervey Bay angekommen, nützen wir die öffentlichen Verkehrsmittel um an unsere Unterkunft zu gelangen. Als wir da so sitzen und auf den Bus warten, setzt sich ein städtischer Aborigine uns gegenüber. Nachdem er uns kurz gemustert hat, fängt er mit uns ein Gespräch an. Der typische Smalltalk, wo geht ihr hin, was habt ihr schon gesehen, geht es auf Fraser und natürlich wo kommt ihr her. Deutschland scheint ihm jetzt nicht so zu imponieren, aber sehr hilfsbereit erklärt er uns welchen Bus wir nehmen sollen. War zwar dann der falsche Bus, aber trotzdem nett. Zu unserer Verwunderung ist das Busfahren hier relativ günstig und wir halten fast direkt vor unserer Unterkunft.

 

Check-In und als wir unser Apartment betreten, kommt es uns so vor als hätten wir eine Wohnung gebucht. Küche, Esszimmer und Wohnzimmer in Einem, plus Badezimmer, Schlafzimmer und großem Balkon. Nachdem wir ausgepackt haben, müssen wir noch in das 1,5 km entfernte Einkaufszentrum laufen und für die nächsten Tage einkaufen. Den Rückweg sparen wir uns und machen eine kleine Rundfahrt mit dem städtischen Bus bis zur Ann Street, unserer Haltestelle. Endlich mal wieder selber kochen und abends gemütlich auf dem Sofa auf dem großen Flatscreen, australische Unterhaltung schauen.

 

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